Vortrag von Michaela Schloemann: Luise von Preußen – Mülheims „Königin der Herzen“

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Vortrag von Michaela Schloemann: Luise von Preußen - Mülheims "Königin der Herzen" Am 10. März 2026 wäre der 250. Geburtstag von Luise Auguste Wilhelmine Amalie Herzogin zu Mecklenburg-Strelitz. Anlässlich des Jubiläums wirft der Vortrag einige Schlaglichter auf die Kindheit und Jugend der späteren Königin von Preußen im Spiegel der Zeit. Es geht um Luises Aufenthalte auf Schloß Broich und ausgewählte Stationen ihres kurzen Lebens im Dienste Preußens, das bis heute die Nachwelt beschäftigt. Ein Leben zwischen Verlusten und Erwartungen, Bürgerlichkeit und Aristokratie, Natürlichkeit und tiefer Verehrung, das an "modernere" Prinzessinnen erinnert.  

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Vortrag von Astrid Dörnemann: August Thyssen im Bild

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Vortrag von Astrid Dörnemann: August Thyssen im Bild Zum hundertsten Mal jährt sich am 4. April 2026 der Todestag des Industriellen August Thyssen. Zeit sich an den bedeutenden Unternehmer zu erinnern. Welches Medium eignet sich am besten für eine Reminiszenz? Die Fotografie. Sie ist seit jeher ein Medium der Erinnerung, ein wichtiges Mittel, um Erinnerungen zu bewahren und Momente für die Nachwelt festzuhalten. Im Unternehmensarchiv von thyssenkrupp und im Archiv der Stiftung zur Industriegeschichte Thyssen in Duisburg sind Fotografien des bedeutenden Firmengründers, seiner Familie und seiner Unternehmungen überliefert. Anhand ausgewählter Motive werden in diesem Vortrag Aspekte aus August Thyssens Lebensweg

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Vortrag von Dr. Sándor Krause: Mülheimer Vor- und Familiennamen

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Vortrag von Dr. Sándor Krause: Mülheimer Vor- und Familiennamen Seit einigen Jahren gibt es wieder verstärkte Bemühungen, der Vielfalt der deutschen Familiennamen gerecht zu werden und ihre Bedeutung wissenschaftlich zu untersuchen. Sämtliche Forschungen werden allerdings bisher auf rein philologischer Basis durchgeführt, d.h. man erklärt den Ursprung des jeweiligen Namens allein aufgrund sprachlicher Kriterien. In seinem Vortrag versucht der Historiker und Genealoge Sándor Krause dagegen, Mülheimer Familiennamen unter Einbeziehung der Genealogie zu deuten. Er nimmt also ganz konkret Herkunft, Geschichte und Wandel einzelner Familien in den Blick und geht zudem auf die für den Laien oft schwer zu entschlüsselnden Vornamen ein,

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Vortrag von Marco Molik: Die Broich-Speldorfer Wald- und Gartenstadt

Vortrag von Marco Molik: Die Broich-Speldorfer Wald- und Gartenstadt Das fast vergessene Siedlungsprojekt im Broich-Speldorfer Wald zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Flucht vor dem Lärm der Industrialisierung oder Refugium der Reichen? Wenn es einen Ort gab, an dem sich die bedeutenden Persönlichkeiten dieser Zeit versammelten, so war es hier am Rande der Stadt: Walter Hammerstein, Gustav Stinnes, Emil Kirdorf, Fritz Thyssen, Gerhard Küchen und Hugo Stinnes. Wie kam es dazu und warum wurde der Westen Mülheims nicht zur größten Villen-Kolonie Deutschlands, obwohl doch alles dafürsprach? Hammersteins Hof, Haus Uhlenhorst, das alte Waldschlösschen und die Villen und Landhäuser der Wald- und

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Vortrag von Christoph Wilmer und Paul Hofmann: Mülheim an der Ruhr und der Film – eine besondere Beziehung

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Vortrag von Christoph Wilmer und Paul Hofmann Mülheim an der Ruhr und der Film - eine besondere Beziehung Schon früh hat sie angefangen, die Entwicklung des Kinos in Mülheim an der Ruhr. Seit 1907 wissen wir von festen Vorführungsorten in der Stadt, zunächst oft in Gaststätten oder leeren Ladenlokalen. Das neue Unterhaltungsgewerbe nahm raschen Aufschwung, insgesamt lassen sich über 25 (ehemalige) Kinos in der Stadt nachweisen. Heute sind es mit dem Rio in der Innenstadt und dem CinemaxX im Rhein-Ruhr-Zentrum noch ganze zwei. Gleichzeitig hat Mülheim eine ungewöhnliche Szene von Filmemachern hervorgebracht und unterscheidet sich damit sogar von allen anderen

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Vortrag von Hans-Werner Nierhaus: Gesellschaftlicher Wandel in Mülheim an der Ruhr im 19. Jahrhundert

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Vortrag von Hans-Werner Nierhaus Gesellschaftlicher Wandel in Mülheim an der Ruhr im 19. Jahrhundert Im 19. Jahrhundert vollzog sich in Mülheim wie im ganzen Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches der Wandel von der Ständegesellschaft zur modernen Gesellschaftsform. Durch die Ideen der Aufklärung, den Wegfall der Grundherrschaft und Leibeigenschaft, die Auflösung der Zünfte und die Gewerbefreiheit entwickelte sich eine starke gesellschaftliche und ökonomische Dynamik. Die Stadt wurde zu einem Zentrum für Kohleförderung, Handel und Gewerbe. Am Beispiel eines nach Mülheim emigrierten jungen Mannes aus dem Erzgebirge, der hier eine erstaunliche Karriere machte, soll nicht nur ein Einzelschicksal beleuchtet, sondern der allgemeine

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Vortrag von Patrick Böhm: „Wie ich den Weltkrieg sah“: Der Erste Weltkrieg im persönlichen Zeugnis des Mülheimer Soldaten Philipp Lock

Vortrag von Patrick Böhm „Wie ich den Weltkrieg sah“: Der Erste Weltkrieg im persönlichen Zeugnis des Mülheimer Soldaten Philipp Lock Während des Vortrages geht es gemeinsam mit dem Mülheimer Soldaten Philipp Lock auf eine Zeitreise zurück in die Jahre 1914 bis 1918. Ausgangspunkt ist sein handschriftlich kommentiertes Fotoalbum, das Sorgen, Ängste, Glück und Unglück eines Soldatenlebens im Ersten Weltkrieg dokumentiert. Anhand ausgewählter Stationen an der Westfront werden nicht nur der Alltag im Krieg beleuchtet, sondern auch zeitgenössische Deutungen wie das „Augusterlebnis“ kritisch hinterfragt.

Vortrag von Dr. Stefan Pätzold: „Der Herr sei mit Euch.“ Gottesdienst und religiöses Leben im mittelalterlichen Mülheim an der Ruhr

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Vortrag von Dr. Stefan Pätzold „Der Herr sei mit Euch.“ Gottesdienst und religiöses Leben im mittelalterlichen Mülheim an der Ruhr Wo Christgläubige leben, bedürfen sie – zumindest nach katholischer Ansicht – der kirchlichen Heilsvermittlung. Im Mittelalter waren es zumeist Adlige, die auf ihrem Land Gotteshäuser errichten ließen. Im Laufe der Zeit wandelte man sie zu Pfarrkirchen um. Dort kümmerten sich Priester um das Seelenheil der Gläubigen. Auch in Mülheim an der Ruhr entstand wohl im beginnenden 13. Jahrhundert eine solche, dem heiligen Petrus geweihte ‚ecclesia parochialis‘. Was im Mittelalter eine Pfarrpfründe und was Leutpriester waren, wie die Geistlichen in Zeiten

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