Mülheims mittelalterliche Anfänge – ein Überblick

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Vortrag von Dr. Stefan Pätzold Mülheims mittelalterliche Anfänge – ein Überblick Am 28. Januar 1808 bestellte Großherzog Joachim Murat, der Schwager Kaiser Napoleons, per Dekret 20 Mülheimer zu Munizipalitätsräten, die sich am 18. Februar zur ersten Sitzung des Munizipalitätsrats trafen. Dieser Tag gilt als das Datum derMülheimer Stadtwerdung. Einen kontinuierlich besiedelten Ort namens Mülheim gab es freilich schon viel länger. Er hatte sich während des Mittelalters und der frühen Neuzeit von einer Ansammlung von Höfen zu einem Dorf entwickelt. Die Siedlung erwuchs auf einer Anhöhe, die unter den bäuerlichen Streusiedlungen des ihn umgebenden Raums buchstäblich hervorragte. Von den natürlichen Voraussetzungen

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Ludwig Freund (1898-1970) aus Mülheim an der Ruhr: Philosoph, Politikwissenschaftler, Zeitkritiker

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Reichspogromnacht Ein Vortrag von Rolf Stolz, Neukirchen-Seelscheid Professor Ludwig Freund, umfassend gebildet, aktiver Beobachter und wissenschaftlicher Untersucher, Politik- und Geheimdienstberater ist eine faszinierende Gestalt. Geboren und aufgewachsen in Mülheim an der Ruhr, Offiziersanwärter im Ersten Weltkrieg, Student bis zur Promotion in Leipzig 1922, danach Syndikus des jüdischen Zentralvereins und Chefredakteur für den Reichsbund jüdischer Frontsoldaten. Seit 1934 Emigrant in den USA, Hilfsarbeiter, Assistent, dann bis 1959 Professor in Chicago. Danach Rückkehr nach Deutschland und Rektor der Pädagogischen Hochschule Hannover. Seine Person und sein Werk stehen für jene vielen patriotisch-nationalkonservativ eingestellten Juden, die von Linken und Ultrarechten

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Der Architekt Hans Großmann in Mülheim an der Ruhr (1879-1949)

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Vortrag von Dr. Monika von Alemann-Schwartz Der Architekt Hans Großmann in Mülheim an der Ruhr (1879-1949) Rathaus, Stadthalle, Altenhof, Klarahaus, zwei Wasserkraftwerke, soziale Bauten, Siedlungen und Geschäftshäuser: Mit einer Vielfalt stadtbildprägender Bauten verewigte sich der Architekt Hans Großmann in Mülheim. Seine guten Beziehungen zur Stadtspitze, zu Oberbürgermeister Paul Lembke und Oberbaurat Arthur Brocke, waren förderlich. Nach 1933 arrangierte er sich mit den neuen Machthabern, wurde 1941 zum Stadtrat gewählt, von Speer gefördert und von Hitler mehrfach zur Teilnahme an Wettbewerben aufgefordert. Seine späten Entwürfe passten sich nahtlos dem politischen Kulturbruch an.

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Fluss ohne Ufer

Mobile Akademie Berlin, Lizenz Nr. 14 - Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen FLUSS OHNE UFER - Über Fließgeschwindigkeit und Regulierung von Gewässern, Körpern und Gedanken Stadthalle Mülheim an der Ruhr, Check-in ab 18 Uhr,  Eintritt frei. Jedes Gespräch kann für 1 Euro vor Ort gebucht werden. 90 Expert*innen führen 190 Einzelgespräche, darunter vier Mitglieder des Geschichtsvereins. Beate Fischer, Gästeführerin und Vorstandsmitglied des Geschichtsvereins Mülheim an der Ruhr e.V., Ursula Hilberath, Vorsitzende des Geschichtsvereins Mülheim an der Ruhr,e.V., Dagmar Mühlenfeld, Oberbürgermeisterin a. D. der Stadt Mülheim an der Ruhr, Kai Rawe, Historiker und ehemaliger Leiter des Stadtarchivs Mülheim Live-Übertragung im

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