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SUMMARY:EXKURSION nach Detmold: "Indian Summer mit Hermann und Stephan"
DESCRIPTION:Foto: (C)Teutoburger Wals Tourismus_ Fotograf D.Ketz\n\n900-50-13 -Das sind nicht die Maße eines neuen Museumsobjektes\, sondern die Eckdaten unserer Tagesexkursion.\n\nAm 13. Oktober 2023 geht’s per Reisebus zu zwei geschichtsträchtigen Orten in den offiziellen dritten Landesteil von Nordrhein-Westfalen: Lippe. Die oft unterschätzen und als geizig geltenden Lipper:innen feiern in diesem Jahr zwei Jubiläen: 900 Jahre Lippe und 50 Jahre Kreis Lippe.\nAuf zum Hermannsdenkmal\, der Titel so mancher Klassenfahrt\, wer erinnert sich nicht gerne an die Fahrten durch den Teutoburger Wald. Mit dem Hermannsdenkmal in der Nähe von Detmold steht hier eines der bekanntesten Denkmale Deutschlands. Es wurde zwischen 1838 und 1875 nach Entwürfen von Ernst von Bandel erbaut und am 16. August 1875 eingeweiht. Die Gesamthöhe von mehr als 53 Metern lässt den Hermann schon von weitem erkennen. Er erinnert an die Schlacht des Feldherrn Arminius vor 2000 Jahren. Tauchen Sie beim Besuch des Hermannsdenkmals in die Geschichte Lippes und der Weserrenaissance ein\, bei einer Führung durch das Fürstliche Residenzschloss\, welches im 16. Jahrhundert erbaut\, direkt am Innenstadtrand liegt und der Wohnsitz des Adelsgeschlechts zur Lippe ist\, dessen Geschicke aktuell Stephan Prinz zur Lippe lenkt. Ein Bummel durch die Detmolder Innenstadt überrascht mit mehr als 700 Baudenkmälern\, die das in den Weltkriegen verschonte Stadtbild Detmolds prägen.\n\nFreitag\, 13. Oktober 2023\, Abfahrt um 8 Uhr ab Parkplatz Bergstraße (neben der Stadthalle)\, 45479 Mülheim an der Ruhr. Rückfahrt ab Detmold ca. 17.30 Uhr.\nTeilnahme begrenzt\, um Anmeldung wird gebeten.\nanmeldung@geschichtsverein-muelheim.ruhr    Mobil/WhatsApp 0176 9635 6266\n\nKosten für die Tagesexkursion (Busfahrt ab Mülheim\, Eintritt\, Führungen und Trinkgelder) für Mitglieder 45 Euro\, Nichtmitglieder 50 Euro. Den Betrag überweisen Sie bitte bis zum 6. Oktober 2023 auf das Konto des Geschichtsvereins bei der Sparkasse Mülheim an der Ruhr\, IBAN DE 98 3625 0000 0300 0961 58.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nNichtmitglieder sind ebenso herzlich eingeladen teilzunehmen wie auch Noch-Nichtmitglieder.\n\nAllgemeine Teilnahmebedingungen und Hinweise:\n\nDie Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins erfolgt auf eigene Gefahr der Teilnehmenden. Gegenüber dem Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr e.V. den Referent:innen und Reiseleiter:innen sind Schadensersatzansprüche der Teilnehmenden\, z.B. bei Verletzungen\, Unfällen (eigene oder durch Dritte verschuldet)\, Verluste\, Diebstahl und Beschädigungen von Gegenständen\, ausgeschlossen.Im Rahmen unserer Veranstaltungen können Foto-/Film und Tonaufnahmen gemacht werden. Die Aufnahmen dienen ausschließlich der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Veranstaltungsdokumentation des Vereins.
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SUMMARY:Erlebnisführung: Historische Waffen. Mit Daniel Heumann
DESCRIPTION:Vom Scheibendolch über Stangenwaffen bis hin zum Langschwert und Bidenhänder – in der Rüstkammer des Schlosses erwartet Sie eine vielfältige Auswahl an historischen Waffen. Doch wie wurden diese tatsächlich verwendet? Wie verteidigten sich Ritter\, Bürger und Bauern im Hoch- und Spätmittelalter? Und wie fühlt es sich an\, mit einem Schwert zuzuschlagen?  \nIm Rahmen der Führung widmen wir uns zunächst den historischen Originalen. Anschließend haben Sie die Gelegenheit\, mithilfe von Übungssimulatoren die Handhabung dieser Waffen gemäß überlieferter\, historischer Quellen selbst auszuprobieren. Besitzer von Nachbildungen historischer oder fantastischer Hieb- und Stichwaffen sind herzlich eingeladen\, diese mitzubringen. Bequeme Kleidung wird empfohlen.“  \nDaniel Heumann betreibt seit 2012 historisches Fechten. Bis 2019 war er Vizepräsident des DDHF (deutscher Dachverband historischer Fechter) und bis zum letzten Jahr Trainer bei Tremonia – historisches Fechten Dortmund e. V. Seit diesem Jahr bietet er zudem Fechtworkshops im Fechten mit dem langen Schwert im LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne an.   \nDer Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr e.V. beabsichtigt\, im Frühjahr 2024 ebenfalls Workshops für Interessierte anzubieten. \nDie Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt\, daher wird um Anmeldung gebeten \nanmeldung@geschichtsverein-muelheim.ruhr \nTel. 0208 3019420 \nMobil 0176 9635 6266
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SUMMARY:Erlebnisführung: Historische Waffen. Mit Daniel Heumann
DESCRIPTION:Vom Scheibendolch über Stangenwaffen bis hin zum Langschwert und Bidenhänder – in der Rüstkammer des Schlosses erwartet Sie eine vielfältige Auswahl an historischen Waffen. Doch wie wurden diese tatsächlich verwendet? Wie verteidigten sich Ritter\, Bürger und Bauern im Hoch- und Spätmittelalter? Und wie fühlt es sich an\, mit einem Schwert zuzuschlagen? \nIm Rahmen der Führung widmen wir uns zunächst den historischen Originalen. Anschließend haben Sie die Gelegenheit\, mithilfe von Übungssimulatoren die Handhabung dieser Waffen gemäß überlieferter\, historischer Quellen selbst auszuprobieren. Besitzer von Nachbildungen historischer oder fantastischer Hieb- und Stichwaffen sind herzlich eingeladen\, diese mitzubringen. Bequeme Kleidung wird empfohlen.“ \nDaniel Heumann betreibt seit 2012 historisches Fechten. Bis 2019 war er Vizepräsident des DDHF (deutscher Dachverband historischer Fechter) und bis zum letzten Jahr Trainer bei Tremonia – historisches Fechten Dortmund e. V. Seit diesem Jahr bietet er zudem Fechtworkshops im Fechten mit dem langen Schwert im LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne an.  \nDer Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr e.V. beabsichtigt\, im Frühjahr 2024 ebenfalls Workshops für Interessierte anzubieten. \nDie Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt\, daher wird um Anmeldung gebeten \nanmeldung@geschichtsverein-muelheim.ruhr \nTel. 0208 3019420 \nMobil 0176 9635 6266
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SUMMARY:Eine Brückenbauerin. Gespräch mit Monique Charlesworth\, Journalistin und Autorin über ihr Buch „Mother Country“
DESCRIPTION:Veranstaltung mit der Journalistin\, Roman- und Drehbuchautorin Monique Charlesworthaus aus London über ihr 2023 erschienenes Buch „Mother Country“ \n16. Oktober 2023\, 18.00 Uhr im Vortragssaal im Haus der Stadtgeschichte \nUm Anmeldung wird gebeten unter: 0208/455-4260 oder stadtarchiv@muelheim-ruhr.de     (Reservierungen verfallen nach 17.45 Uhr)\nAls sich vor einigen Jahren Schüler:innen der Stolperstein-AG Gymnasium Broich mit dem Schicksal der jüdischen Familie Rosenbaum beschäftigten\, entstand daraus ein unerwartetes „Brückenbauprojekt“. \nDoris von Bancels\, als ehemalige Lehrerin und Initiatorin der Stolperstein-AG am Gymnasium Broich und David Bakum sowie Angelina Mehler als ehemalige Abiturient:innen bauten an der Brücke kräftig mit. \nBeide begaben sich nach ihrem Abitur aus eigener Motivation auf die Spurensuche nach dem Schicksal der jüdischen Familie Arthur Rosenbaum. Auf ihn waren die Schüler:innen der Stolperstein-AG ein Jahr zuvor gestoßen\, als sie Otto und Helmut Rosenbaums Biografie erarbeiteten\, Vater und Bruder von Arthur. Alle waren politisch aktiv. Neben Arthur waren da noch seine Frau Mathilde sowie zwei Töchter\, Hanne-Lore und Ingeborg. \nDurch die Recherchen stand fest\, dass die Familie 1939 aus Mülheim nach Belgien geflüchtet war. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen 1940 in Belgien wurde Arthur verhaftet\, inhaftiert und 1942 nach Auschwitz deportiert\, wo er 1943 in den Gaskammern ermordet wurde. Hanne-Lore\, die ältere Schwester von Inge war bereits 1938 im Alter von nur 14 Jahren in Mülheim an Diabetes gestorben. Ein Schicksalsschlag\, den die Familie zusätzlich zu ihrer Flucht zu verkraften hatte. \nWas David Bakum und Angelina Mehler herausfanden\, welche Archive und Quellen sie auswerteten und was sie dazu motivierte\, darüber werden sie berichten. \nWas aber wurde aus Mathilde (Tilly) und ihrer Tochter Inge? \nWir hätten es nie erfahren\, wenn da nicht Monique Charlesworth\, eine der zwei Töchter von Ingeborg\, mit dem Stadtarchiv Kontakt aufgenommen hätte. Das war im Mai 2019\, kurz nach der Verlegung der Stolpersteine in der Eppinghofer Straße 134. Monique Charlesworth beschäftigte sich damals intensiv mit der Vergangenheit ihrer Mutter\, um zu verstehen\, warum die Mutter so war\, wie sie war\, nämlich voller Widersprüche. Ereignisse\, Erfahrungen in Inges Kindheit und Jugend haben ihr Leben traumatisch beeinflusst\, denn sie machte lebenslang ein Geheimnis über ihre deutsche und halbjüdische Identität. \nDas Ergebnis dieser Auseinandersetzung hat Monique Charlesworth in ihrem 2023 erschienenen Buch „Mother Country“ verständlich\, spannend und einfühlsam erzählt. \nDavon wird Monique Charlesworth am 16. Oktober erzählen und gemeinsam mit Angelina Mehler\, David Bakum\, Doris von Bancels und Annett Fercho vom Stadtarchiv berichten\, wie die Brücke nach Mülheim vollendet wurde. \nStolperstein-Biografie der Familie Arthur Rosenbaum:  https://kultur.muelheim-ruhr.de/stadtarchiv/mathilde-und-arthur-rosenbaum/632 \n  \nAchtung: \nAm 17. Oktober wird es auch noch eine schulische Veranstaltung im Gymnasium Broich geben\, die in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum als Regionalkoordinator für Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage geplant und umgesetzt wird.
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SUMMARY:Mülheims mittelalterliche Anfänge – ein Überblick
DESCRIPTION:Vortrag von Dr. Stefan Pätzold \nMülheims mittelalterliche Anfänge – ein Überblick\nAm 28. Januar 1808 bestellte Großherzog Joachim Murat\, der Schwager Kaiser Napoleons\, per Dekret 20 Mülheimer zu Munizipalitätsräten\, die sich am 18. Februar zur ersten Sitzung des Munizipalitätsrats trafen. Dieser Tag gilt als das Datum derMülheimer Stadtwerdung. Einen kontinuierlich besiedelten Ort namens Mülheim gab es freilich schon viel länger. Er hatte sich während des Mittelalters und der frühen Neuzeit von einer Ansammlung von Höfen zu einem Dorf entwickelt. Die Siedlung erwuchs auf einer Anhöhe\, die unter den bäuerlichen Streusiedlungen des ihn umgebenden Raums buchstäblich hervorragte. Von den natürlichen Voraussetzungen für diese Entwicklung\, den ältesten Erwähnungen des Orts und den wichtigsten Siedlungskernen im Mülheimer Raum berichtet anschaulich dieser Vortrag.
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