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SUMMARY:Exkursion: „Hände weg vom Ruhrgebiet! Die Ruhrbesetzung 1923-1925“ Ausstellungsbesuch mit Führung im Ruhrmuseum
DESCRIPTION:„Hände weg vom Ruhrgebiet! Die Ruhrbesetzung 1923-1925“ \nAls vor 100 Jahren französische Kavallerieeinheiten und Panzerverbände\, gegen 14 Uhr den Essener Burgplatz besetzten\, begann die Ruhrbesetzung. Die Besatzungsmächte wollten jene Kohle-Lieferungen erzwingen\, die ihnen nach dem Versailler Vertrag zwar zustanden\, von deutscher Seite aber verwehrt wurden. Die Gesamtsumme der Reparationen von 132 Milliarden Goldmark war zu einem erheblichen Teil in Sachleistungen wie Kohle umgewandelt worden. Als Reaktion auf die Ruhrbesetzung rief die Reichsregierung in Berlin für das Revier den „passiven Widerstand“ aus\, einen Generalstreik\, den vom Bergmann bis zum Oberbürgermeister alle befolgen sollten. \nDas Geschehen glich einer Kriegsbesetzung\, da die Besatzer mit Infanterie\, Kavallerie\, Panzern\, Fahrradverbänden sowie Maschinengewehr-Einheiten in die Städte des Reviers einrückten.  \nDamit wurde das Ruhrgebiet erstmals als Begriff bzw. als eine Region international wahrgenommen. Bis dahin sprach man vom „rheinisch-westfälischen Kohlenbezirk“.  \nDem Kaufmann aus Mülheim\, dem Industriellen Hugo Stinnes kommt eine besondere Bedeutung als Nutznießer der Ruhr-Besetzung zu. Er erweiterte seine Industrie-Unternehmungen um Betriebe der vor- und nachgelagerten Produktion\, zu einem Vertikal-Konzern. Immer größere Teile ganzer Branchen kamen in seine Hände. Zum Stinnes-Konzern gehörte die Gelsenkirchener Bergwerks AG mit ihrer Zeche Zollverein. (WAZ vom 11.01.2023\, Ruhrmuseum) \nKosten für den Eintritt einschließlich Führung 12\,50 EUR  pro Person  \nUm Anmeldung wird gebeten:\nMobil 0176 9635 6266 / E-Mail: beate.fischer@geschichtsverein-muelheim.ruhr \nVerbindliche Anmeldung erst durch Überweisung auf das Konto des Geschichtsvereins \nTreffpunkt ist 15 Minuten vorher im Besucherzentrum der Kohlenwäsche Gebäude A14\, Gelsenkirchener Straße 181\, 45309 Essen.  \n 
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