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SUMMARY:Exkursion zum Theater Dortmund
DESCRIPTION:„Die ganze Welt ist eine Bühne …“ William Shakespeare \nDas Theater Dortmund hat seinen Ursprung im Jahr 1904\, erste Theateraktivitäten in der Hansestadt Dortmund sind Ende des 15. Jahrhunderts zu finden. Die frühen Theaterimpulse in einer wachsenden Stadt fanden im Dreißigjährigen Krieg für lange Zeit ein Ende. Als sich 1830 in Dortmund erste Anfänge eines bürgerlichen Theaterlebens entwickelten\, gab es weder Bauten noch Traditionen aus der Zeit des höfischen Theaters\, der Aufklärung oder der Weimarer Klassik.  \nAufgrund des Fehlens einer gewachsenen bzw. bürgerlichen Theatertradition entstand das Dortmunder Theater als offizielle Einrichtung\, erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts\, mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Montanindustrie. Im Zuge der Industrialisierung wuchsen Bevölkerung und die finanziellen Möglichkeiten schnell und damit auch das Interesse an einem eigenen Theater. Das erste Theatergebäude wurde am 17. September 1904 mit der Aufführung von Richard Wagners Oper Tannhäuser eröffnet.  \nTheater ist im Ruhrgebiet eng mit der industriellen Geschichte der Region verbunden und hat eine über 100-jährige Tradition. Die Bühnen sind in ihrer jeweiligen Stadt fest verwurzelt und sie tragen heute\, gemeinsam mit dem Publikum\, aktiv zum Selbstverständnis der Metropole Ruhr als lebendige Kulturregion bei. \nEs gibt insgesamt elf öffentlich getragene Bühnen in neun Städten im Ruhrgebiet\, die sich als RuhrBühnen zusammengeschlossen haben\, um die künstlerische Vielfalt der Darstellenden Künste gemeinsam zu präsentieren und aktiv zu verbinden . Die RuhrBühnen laden ein\, eine Welt aus Theater\, Tanz\, Musik\, Performance\, Sprache\, Klang und Spiel aus den unterschiedlichsten künstlerischen Perspektiven städteübergreifend zu entdecken.  \nAm 20. Januar 2024 um 15 Uhr haben wir Gelegenheit\, das Theater Dortmund im Rahmen einer Führung mit Michaela Schloemann\, kennenzulernen.  \nHeute bietet das Theater Dortmund mit seinen sechs Sparten die gesamte Bandbreite der darstellenden Künste an unterschiedlichen Spielorten in Dortmund. Am Platz der Alten Synagoge liegt der Eingang zum Opernhaus\, das seit der Eröffnung 1966 mit einer ungewöhnlichen Architektur der Architekten Heinrich Rosskotten in Zusammenarbeit mit Edgar Tritthart aufwartet. \nWir werfen auf dem knapp zweistündigen Rundgang einen Blick in die wechselvolle Geschichte des Theaters und die Architektur des Opernhauses. Darüber hinaus erhalten wir einen Blick hinter die Kulissen eines großen Theaterbetriebes. Und entdecken dabei die ungewöhnlichen Arbeiten und Vorbereitungen\, die für eine der über 700 Vorstellungen pro Jahr notwendig sind\, damit sich der Vorhang wie gewünscht hebt. \nTreffpunkt um 14.45 Uhr am Eingang Opernhaus\, Platz der Alten Synagoge\, 44137 Dortmund. Die kostenfreie Führung beginnt um 15 Uhr.  \nEs erwarten uns zahlreiche Treppen und einige enge Gänge\, daher beachten Sie/ beachtet Ihr bitte\, dass der Rundgang weder barrierefrei noch barrierearm ist.  \nFür die Navigation bei eigener Anreise mit dem PKW: Theaterkarree 1-3\, 44137 Dortmund. \nGemeinsame Bahnfahrt ab Mülheim Hbf\, Treffpunkt und Abfahrt wird noch bekannt gegeben. Sofern kein Deutschlandticket o.ä. zur Verfügung steht\, werden die Kosten für die Mit-Nutzung eines VRR-24 Stunden-Tickets\, anteilig umgelegt. \nGäste\, Nicht- oder Noch-Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen ebenfalls teilzunehmen. \nAnmeldung gerne ab sofort E-Mail: anmeldung@geschichtsverein-muelheim.ruhr  \noder \nMobil / WhatsApp 0176 9635 6266. \nAllgemeine Teilnahmehinweise \nDie Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins erfolgt auf eigene Gefahr der Teilnehmenden. Gegenüber dem Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr e.V. den Referenten*Innen und Reiseleiter*Innen sind Schadensersatzansprüche der Teilnehmenden\, z.B. bei Verletzungen\, Unfällen (eigene oder durch Dritte verschuldet)\, Verluste\, Diebstahl und Beschädigungen von Gegenständen\, ausgeschlossen. Im Rahmen unserer Veranstaltungen können Foto-/Film und Tonaufnahmen gemacht werden. Die Aufnahmen dienen ausschließlich der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Veranstaltungsdokumentation des Vereins. \nFoto: Michaela Schloemann
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