Klosterstraße

Saarn

Die Klosterstraße begann ursprünglich an der Kahlenbergstraße und verlief durch das Dorf hindurch (jetzt: Otto-Pankok-Straße) am Kloster entlang wie heute noch bis zur Landsberger Straße. Kloster Saarn geht auf Zisterzienserinnen zurück, die hier 1214 das Kloster ‚Aula beatae Mariae‘ gründeten. Durch Jahrhunderte war Kloster Saarn religiöses Zentrum an der unteren Ruhr. Zahlreiche Höfe in näherer und weiterer Umgebung waren Lehnshöfe des Klosters, u.a. Ober- und Unterlehn auf der Saarner Kuppe, der Buteweghof am Auberg, der Klostermannshof in Heißen. Im Jahre 1729 wurde das Äbtissinnengebäude errichtet, 1735 der Wirtschaftstrakt renoviert. Hier befand sich nach der Aufhebung des Klosters 1808 ab 1815 eine Gewehr-

Eingang zur Klosterkirche von der Klosterstraße aus.

fabrik und ab 1874 eine Tapetenfabrik. 1930 wurden die Wirtschaftsgebäude in Wohnungen umgebaut. Die Klosterkirche wurde 1895/97 zur Pfarrkirche der Saarner Pfarrgemeinde St. Mariae Himmelfahrt ausgebaut. Nach der Renovierung des Kreuzganges im Jahre 1960 wurde von 1974 bis 1982 die gesamte Anlage restauriert und einer sinnvollen Nutzung erschlossen: Neben Räumen für die Gemeinde einschließlich einer Bücherei befindet sich hier eine öffentliche Begegnungsstätte mit einem Bürgersaal und einer Cafeteria. (35, 91)

Historie:

  • 1909 - Klosterstraße
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