In den Jahren um 1930 reagierten viele Kirchengemeinden auf die große Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg mit eigenen Bauvorhaben. Auf Initiative von Pastor Jakobs wurden hier Wohnhäuser für kinderreiche katholische Familien errichtet. (siehe: Pastor-Jakobs-Straße)
Der Name verbindet dabei zwei Gedanken:
„Maria“ steht für Schutz, Familie und Geborgenheit im katholischen Selbstverständnis jener Zeit. Der Begriff „Hof“ beschreibt die Bauweise der Anlage, deren Häuser gruppiert angeordnet waren und gemeinsame Innenbereiche bildeten. Die Siedlung war somit als geschützter Lebensraum für Familien gedacht.