Vortrag von Christoph Wilmer und Paul Hofmann: Mülheim an der Ruhr und der Film – eine besondere Beziehung

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Vortrag von Christoph Wilmer und Paul Hofmann Mülheim an der Ruhr und der Film - eine besondere Beziehung Schon früh hat sie angefangen, die Entwicklung des Kinos in Mülheim an der Ruhr. Seit 1907 wissen wir von festen Vorführungsorten in der Stadt, zunächst oft in Gaststätten oder leeren Ladenlokalen. Das neue Unterhaltungsgewerbe nahm raschen Aufschwung, insgesamt lassen sich über 25 (ehemalige) Kinos in der Stadt nachweisen. Heute sind es mit dem Rio in der Innenstadt und dem CinemaxX im Rhein-Ruhr-Zentrum noch ganze zwei. Gleichzeitig hat Mülheim eine ungewöhnliche Szene von Filmemachern hervorgebracht und unterscheidet sich damit sogar von allen anderen

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Vortrag von Hans-Werner Nierhaus: Gesellschaftlicher Wandel in Mülheim an der Ruhr im 19. Jahrhundert

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Vortrag von Hans-Werner Nierhaus Gesellschaftlicher Wandel in Mülheim an der Ruhr im 19. Jahrhundert Im 19. Jahrhundert vollzog sich in Mülheim wie im ganzen Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches der Wandel von der Ständegesellschaft zur modernen Gesellschaftsform. Durch die Ideen der Aufklärung, den Wegfall der Grundherrschaft und Leibeigenschaft, die Auflösung der Zünfte und die Gewerbefreiheit entwickelte sich eine starke gesellschaftliche und ökonomische Dynamik. Die Stadt wurde zu einem Zentrum für Kohleförderung, Handel und Gewerbe. Am Beispiel eines nach Mülheim emigrierten jungen Mannes aus dem Erzgebirge, der hier eine erstaunliche Karriere machte, soll nicht nur ein Einzelschicksal beleuchtet, sondern der allgemeine

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Vortrag von Patrick Böhm: „Wie ich den Weltkrieg sah“: Der Erste Weltkrieg im persönlichen Zeugnis des Mülheimer Soldaten Philipp Lock

Vortrag von Patrick Böhm „Wie ich den Weltkrieg sah“: Der Erste Weltkrieg im persönlichen Zeugnis des Mülheimer Soldaten Philipp Lock Während des Vortrages geht es gemeinsam mit dem Mülheimer Soldaten Philipp Lock auf eine Zeitreise zurück in die Jahre 1914 bis 1918. Ausgangspunkt ist sein handschriftlich kommentiertes Fotoalbum, das Sorgen, Ängste, Glück und Unglück eines Soldatenlebens im Ersten Weltkrieg dokumentiert. Anhand ausgewählter Stationen an der Westfront werden nicht nur der Alltag im Krieg beleuchtet, sondern auch zeitgenössische Deutungen wie das „Augusterlebnis“ kritisch hinterfragt.

Vortrag von Dr. Stefan Pätzold: „Der Herr sei mit Euch.“ Gottesdienst und religiöses Leben im mittelalterlichen Mülheim an der Ruhr

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Vortrag von Dr. Stefan Pätzold „Der Herr sei mit Euch.“ Gottesdienst und religiöses Leben im mittelalterlichen Mülheim an der Ruhr Wo Christgläubige leben, bedürfen sie – zumindest nach katholischer Ansicht – der kirchlichen Heilsvermittlung. Im Mittelalter waren es zumeist Adlige, die auf ihrem Land Gotteshäuser errichten ließen. Im Laufe der Zeit wandelte man sie zu Pfarrkirchen um. Dort kümmerten sich Priester um das Seelenheil der Gläubigen. Auch in Mülheim an der Ruhr entstand wohl im beginnenden 13. Jahrhundert eine solche, dem heiligen Petrus geweihte ‚ecclesia parochialis‘. Was im Mittelalter eine Pfarrpfründe und was Leutpriester waren, wie die Geistlichen in Zeiten

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