Vortrag Hans Werner Nierhaus: Martin Gerste und der Sport in Mülheim

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Hans Werner Nierhaus:  Martin Gerste und der Sport in Mülheim Durch Johann Friedrich Jahn, bekannt als Turnvater Jahn, entstand die deutsche Turnbewegung. Sie sollte die deutsche Jugend auf den Kampf gegen die napoleonische Besatzung in vielen deutschen Staaten vorbereiten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die dreißiger Jahre verband sich die sogenannte Jugendbewegung mit sportlicher Betätigung auf verschiedenen Gebieten. Die Aktivitäten der verschiedenen Jugendbünde führten in Mülheim zur Gründung des städtischen Amtes für Leibesübungen und Jugendpflege. Dessen Leiter, Martin Gerste, bestimmte von den Anfängen bis in die Zeit des Nationalsozialismus maßgeblich die Ausrichtung des Sports und der Jugendpflege in

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Vortrag Dr. Stefan Pätzold: Zwischen Unabhängigkeit und Unterordnung: Grundlagen und Anfänge der bergischen Unterherrschaft Broich im Mittelalter

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Dr. Stefan Pätzold Zwischen Unabhängigkeit und Unterordnung: Grundlagen und Anfänge der bergischen Unterherrschaft Broich im Mittelalter Die Entwicklung, die hier beschrieben und erläutert werden soll, begann mit der ersten Erwähnung eines in Mülheim an der Ruhr tagenden Gerichts im Jahr 1093 und endete 1650, als Graf Wilhelm Wirich von Daun-Falkenstein durch den Landesherrn Herzog Wolfgang Wilhelm von Berg aus dem Geschlecht Pfalz-Neuburg ausdrücklich als „Unterherr“ von Broich anerkannt wurde. Die wesentlichen Schritte auf diesem langen Weg wurden im späten Mittelalter, also von der Mitte des 13. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts, zurückgelegt, als die damaligen Herren von Broich zentrale

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Vortrag Dr. Thomas Emons: Helga Wex: Erinnerung an eine Politikerin mit Weitsicht

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Dr. Thomas Emons: Helga Wex: Erinnerung an eine Politikerin mit Weitsicht Am 5. Juli 2024 wäre Helga Wex 100 Jahre alt geworden. Doch sie starb bereits 1986 an den Folgen einer Krebserkrankung. Als zweite Mülheimer Christdemokratin, nach Gisela Prätorius, zog Helga Wex 1967 als Nachrückerin für den verstorbenen Altbundeskanzler Konrad Adenauer in den Deutschen Bundestag ein. In ihrer Zeit als Bundestagsabgeordnete sowie als Vize-Vorsitzende der CDU-Bundespartei kämpfte sie für eine moderne Gesellschaftspolitik ihrer Partei. Ihr Ziel war die Verwirklichung einer partnerschaftlichen Gesellschaft, die helfen sollte, Familie und Berufsarbeit besser miteinander zu vereinbaren. Helga Wex hat als Politikerin Vieles vorausgedacht und

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Gedenkveranstaltung zum 200. Todestag von Carl Arnold Kortum

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Zur Erinnerung an Carl Arnold Kortum: Eine musikalisch begleitete Lesung aus der Jobsiade Vor rund zweihundert Jahren, am 15. August 1824, starb der auf dem Kirchenhügel in Mülheim an der Ruhr geborene Arzt und Literat Carl Arnold Kortum in Bochum. Als Arzt war Kortum angesehen; als Literat wurde er bekannt. Kortum schrieb viel zu ganz unterschiedlichen, meist lebenspraktischen Themen. Seinen Ruhm aber begründete die „Jobsiade“, ein komisches Heldengedicht zu „Leben, Meynungen und Thaten von Hieronimus Jobs, dem Kandidaten“ (1784/1799). Stramm gereimt in Knittelversen, beschrieb Kortum in seiner Epenpersiflage, die den damaligen Zeitgeschmack traf, die Abenteuer und Missgeschicke des Möchtegern-Theologiestudenten und

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