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Sylvester, Eisenstein und Hoffnungsstern – Erinnerungen an den Mülheimer Bergbau

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Sylvester, Eisenstein und Hoffnungsstern – Erinnerungen an den Mülheimer Bergbau Eine Ausstellung des Stadtarchivs Mülheim an der Ruhr Konzept und Texte: Lars van den Berg Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 9. Juli 2026, 18:00 Uhr Einführungsvortrag von Lars van den Berg Wohlklingende Bergwerksnamen wie „Hoffnungsstern“, „Morgenröte“, „Gott mit uns“ oder „Vorwärts“ zeugten einst von der Zuversicht und Hoffnung der Bergleute auf gute Lagerstätten und reiche Ausbeute in den Zechen. Viele denken heutzutage beim Bergbau sofort an Steinkohle. Doch der Mülheimer Bergbau im heutigen Stadtgebiet war viel mehr: Untertage baute man neben Kohle auch Zink- und Bleierze, Kupfererz und Eisenstein ab. 60 Jahre nach

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Vortrag von Hans-Werner Nierhaus: Gesellschaftlicher Wandel in Mülheim an der Ruhr im 19. Jahrhundert

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Vortrag von Hans-Werner Nierhaus Gesellschaftlicher Wandel in Mülheim an der Ruhr im 19. Jahrhundert Im 19. Jahrhundert vollzog sich in Mülheim wie im ganzen Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches der Wandel von der Ständegesellschaft zur modernen Gesellschaftsform. Durch die Ideen der Aufklärung, den Wegfall der Grundherrschaft und Leibeigenschaft, die Auflösung der Zünfte und die Gewerbefreiheit entwickelte sich eine starke gesellschaftliche und ökonomische Dynamik. Die Stadt wurde zu einem Zentrum für Kohleförderung, Handel und Gewerbe. Am Beispiel eines nach Mülheim emigrierten jungen Mannes aus dem Erzgebirge, der hier eine erstaunliche Karriere machte, soll nicht nur ein Einzelschicksal beleuchtet, sondern der allgemeine

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