Sylvester, Eisenstein und Hoffnungsstern – Erinnerungen an den Mülheimer Bergbau Eine Ausstellung des Stadtarchivs Mülheim an der Ruhr Konzept und Texte: Lars van den Berg Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 9. Juli 2026, 18:00 Uhr Einführungsvortrag von Lars van den Berg Wohlklingende Bergwerksnamen wie „Hoffnungsstern“, „Morgenröte“, „Gott mit uns“ oder „Vorwärts“ zeugten einst von der Zuversicht und Hoffnung der Bergleute auf gute Lagerstätten und reiche Ausbeute in den Zechen. Viele denken heutzutage beim Bergbau sofort an Steinkohle. Doch der Mülheimer Bergbau im heutigen Stadtgebiet war viel mehr: Untertage baute man neben Kohle auch Zink- und Bleierze, Kupfererz und Eisenstein ab. 60 Jahre nach
Demokratie im Aufbruch: Die Kommunalwahl 1946 Eine Veranstaltung des Stadtarchivs im Haus der Stadtgeschichte in Erinnerung an den demokratischen Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg Vor 80 Jahren fand die erste freie Kommunalwahl nach dem Ende des Nationalsozialismus in der britischen Besatzungszone und damit auch in Mülheim an der Ruhr statt. Sie markierte einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Wiederherstellung demokratischer Strukturen in den deutschen Städten. Welche Bedeutung hatte die Wahl für Mülheim? Wer waren die Menschen, die sich politisch engagierten und wie gestaltete sich der demokratische Neubeginn vor Ort? Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung „Demokratie im Aufbruch: Die
Das Museum ist sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Im Rahmen des Internationalen Museumstags findet eine besondere Veranstaaltung statt -- siehe folgender Eintrag im Kalender
Vortrag von Hans-Werner Nierhaus Gesellschaftlicher Wandel in Mülheim an der Ruhr im 19. Jahrhundert Im 19. Jahrhundert vollzog sich in Mülheim wie im ganzen Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches der Wandel von der Ständegesellschaft zur modernen Gesellschaftsform. Durch die Ideen der Aufklärung, den Wegfall der Grundherrschaft und Leibeigenschaft, die Auflösung der Zünfte und die Gewerbefreiheit entwickelte sich eine starke gesellschaftliche und ökonomische Dynamik. Die Stadt wurde zu einem Zentrum für Kohleförderung, Handel und Gewerbe. Am Beispiel eines nach Mülheim emigrierten jungen Mannes aus dem Erzgebirge, der hier eine erstaunliche Karriere machte, soll nicht nur ein Einzelschicksal beleuchtet, sondern der allgemeine