Wer kennt es, das komische Heldengedicht von Carl Arnold Kortum, erstmals erschienen 1784? Hier ein kurzer Auszug daraus: Die Jobsiade „Euch und mir die Zeit zu vertreiben, Geneigte Leser! will ich itzt schreiben Eine extrafeine Historiam Von Hieronimus Jobs lobesam. Mit welchem sich in seinem Leben Viel gar Wunderbares hat begeben Und welcher sowohl in Glück und Gefahr ein rechter kurioser Hieronimus war. Zwaren weiß ich von ihm viele Data; Und was er von seiner Geburt an Merkwürdiges hat getan. Weil ich nun die preiswürdige Gabe Zu dichten vom Sankt Apoll erhalten habe, so habe, statt daß man sonst in
Das Redaktionsteam des Geschichtsvereins trifft sich zur Besprechung neuer Beiträge und Ideen für unsere Website, Social-Media-Kanäle und sonstiger Aktivitäten. Interessenten sind gerne eingeladen. Wir treffen uns im Haus der Stadtgeschichte, 2. Etage, Raum D9.
Nach den sehr erfolgreichen Treffen Gleichgesinnter bieten wir erneut einen „Offenen Stammtisch“ für Mitglieder, Nicht-Mitglieder und Noch-Nicht-Mitglieder an. Wir möchten uns kennenlernen, austauschen und gemeinsam das Vereinsleben weiterhin lebendig gestalten. Wir treffen uns am Dienstag, den 27. August 2024 um 19 Uhr im Restaurant "Raffelberger Hof", Akazienallee 19 45478 Mülheim an der Ruhr. Raffelberger Hof Interessierte können gerne spontan dazukommen, aus organisatorischen Gründen wäre eine Mitteilung bis Sonntag, den 25.August 2024 über Ihr und Euer Kommen eine große Erleichterung der Vorbereitungen. Anmeldung gerne per E-Mail über anmeldung@geschichtsverein-muelheim.ruhr oder Mobil / WhatsApp/ SMS 0176 9635 6266. Ideen, Wünsche und Fragen zu
Zur Erinnerung an Carl Arnold Kortum: Eine musikalisch begleitete Lesung aus der Jobsiade Vor rund zweihundert Jahren, am 15. August 1824, starb der auf dem Kirchenhügel in Mülheim an der Ruhr geborene Arzt und Literat Carl Arnold Kortum in Bochum. Als Arzt war Kortum angesehen; als Literat wurde er bekannt. Kortum schrieb viel zu ganz unterschiedlichen, meist lebenspraktischen Themen. Seinen Ruhm aber begründete die „Jobsiade“, ein komisches Heldengedicht zu „Leben, Meynungen und Thaten von Hieronimus Jobs, dem Kandidaten“ (1784/1799). Stramm gereimt in Knittelversen, beschrieb Kortum in seiner Epenpersiflage, die den damaligen Zeitgeschmack traf, die Abenteuer und Missgeschicke des Möchtegern-Theologiestudenten und