Trenelle und die preußische Gewehrfabrik in Saarn

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Dr. Dirk Ziesing zeichnet das Leben des jüdischen Unternehmers Silvester Trenelle nach, der Betreiber der Königlich Preußischen Gewehrfabrik in Saarn.

Dokumentarfilm: „AUF DER SUCHE NACH FRITZ KANN“

Filmtheater Rio, Synagogenplatz 3, 45468 Mülheim Synagogenplatz 3, Mülheim an der Ruhr, Deutschland

In dem von der Filmstiftung NRW geförderte Dokumentarfilm AUF DER SUCHE NACH FRITZ KANN wird die Suche nach einem aus Mülheim an der Ruhr stammenden jüdischen Mannes geschildert. Der Regisseur Marcel Kolvenbach ist Professor für Dokumentarfilm an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Er ist seit 25 Jahren mit der Kamera in Lateinamerika, Afrika und Europa unterwegs und ein international ausgezeichneter Dokumentarfilmemacher. „AUF DER SUCHE NACH FRITZ KANN“ ist ein sehr persönlicher Film von ihm. Kolvenbach stieß bei Recherchen zur eigenen Familie auf eine Unterschrift von Fritz Kann. Wer war Fritz Kann? Darüber herrschte in der Familie lange Zeit Schweigen,

9,00EUR

Krieg am Niederrhein

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Ralf-Peter Fuchs über den Krieg in Mülheim an der Ruhr und Schloss Broich im Fokus der Weltmacht Spanien.

Machtergreifung – Machtübernahme – Machtsicherung

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Daniel Mühlenfeld:
„Machtergreifung“, Machtübernahme, Machtsicherung: Was der 30. Januar für
die Mülheimer und Mülheimerinnen bedeutete

Der Mülheimer Karneval im Wandel der Zeit

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Vortrag von Dr. Thomas Emons Der Mülheimer Karneval im Wandel der Zeit Als Journalist und Historiker begleitet der Referent seit 25 Jahren den Mülheimer Karneval. In seinem Vortrag beleuchtet er, wie sich das närrische Brauchtum in unserer Stadt entwickelt hat und welche soziale Bedeutung ihm für unsere Stadtgesellschaft als einem Fest der Träume und Sehnsüchte zukommt. Sein Vortrag zeigt, dass das närrische Brauchtum in unserer Stadt wesentlich älter ist als die älteste, heute noch existierende Karnevalsgesellschaft, die1937 in Saarn gegründete „Erste Große Mülheimer Karnevalsgesellschaft“. Der Eintritt ist wie immer frei und lohnt sich nicht nur für eingefleischte Karnevalsjecken.

Free

Von Ritter Dietrich bis heute – Leben in Mülheim

Junior Uni Ruhr Hahnenfähre 9 - 11, Mülheim, NRW, Deutschland

Referentin: Beate Fischer, Vorstandsmitglied Geschichtsverein Mülheim Es war die Zeit der Ritter und Burgen. Die Menschen wohnten noch in kleinen Städten, und wer einem höheren Stand angehörte, lebte auf einer herrschaftlichen Burg. Hier in Mülheim lebte im Mittelalter Ritter Dietrich. Vielleicht kennst Du das Schloss Broich. Genau dort befand sich seine Burg. Wir besuchen die Orte, wo Ritter Dietrich zu Hause war: seine Burg und das Dorf Mülheim, wie es im Mittelalter aussah. Ihr werdet Wichtiges über das Ritterleben erfahren und mit unserem Leben in der Stadt heute vergleichen. Und damit Du Dich schließlich rundherum in unserer Stadt auskennst, hörst

6€

Führung: „Die Geschichte des Schlosses und der Herrschaft Broich“

Museum Schloß Broich Am Schloß Broich 28, Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Geschichte des Schlosses und der Herrschaft Broich Führung durch Günter Fraßunke Um 14 Uhr lädt Günter Fraßunke die Besucher des Museums zu einer Zeitreise durch die Geschichte von Schloss und Herrschaft Broich von der Wikingerzeit bis zur Stadtwerdung Mülheims 1808, ein. Er wird die Entwicklung vom spätkarolingischen Militärlager über die mittelalterliche Burg bis zur spätbarocken Residenz aufzeigen und die bei den Ausgrabungen im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts geborgenen Funde von Kanonenkugeln, Haushaltsgegenständen, Tonpfeifen und Spielsteine sowie Werkzeuge, Pläne und Modelle erläutern. Der Blick vom Wehrgang der Burg auf die Ausgrabungen innerhalb der Ringmauer und das Stadtpanorama, beschließt die

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Das Ruhrgebiet im Ersten Weltkrieg. Impressionen aus Technik und Wirtschaft

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Vortrag von Prof. Dr. Manfred Rasch Der Erste Weltkrieg hat das Ruhrgebiet verändert, nicht nur sozial, sondern auch technisch und wirtschaftlich. In Mülheim wurden vor dem Ersten Weltkrieg keine Rüstungsgüter hergestellt, obwohl August Thyssen mal versucht hatte, Panzerplattenherzustellen. Im Laufe des Krieges wurden Kohle und Arbeitskräfte knapp, weshalb man sich bemühte, Energie zu sparen (Elektrifizierung) und Arbeit mechanisierte, aber auch Kriegsgefangene und Frauen zu zum Teil schwerer Arbeit heranzog. Trotz notwendiger Investitionen stiegen die Gewinne einiger Firmen enorm, weshalb der Reichstag eine Prüfungskommission einsetzte, jedoch ohne großen Erfolg!

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Zwischen Nationalismus und Aufstand: Die Arbeiterbewegung während der Ruhrbesetzung

Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der Ruhr

Vortrag von: Dr. Peter Berens Der Vertrag von Versailles sah umfangreiche Kohlelieferungen aus dem Ruhrgebiet an die Siegermächte des 1. Weltkriegs vor, die ab Anfang 1923 von französischen und belgischen Truppen eingetrieben wurden. Auf die Besetzung des Ruhrgebietes reagierten Industrielle und Reichsregierung mit passivem Widerstand. Eine nationalistische Welle erfasste auch Arbeiterkreise. Andere gingen gegen die drastische Verarmung durch Hyperinflation auf die Barrikaden oder stürmten im Juni in Gelsenkirchen das Polizeipräsidium. Im August 1923 stürzten Streiks die Regierung Cuno. Auf den revolutionären Siedepunkt reagierte die KPD mit dem nationalistischen „Schlageter-Kurs“. Der Ruhrindustrielle Hugo Stinnes befürwortete eine Diktatur der Reichswehr. Als diese

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