Krieg am Niederrhein
Haus der Stadtgeschichte Von-Graefe-Straße 37, Mülheim an der RuhrRalf-Peter Fuchs über den Krieg in Mülheim an der Ruhr und Schloss Broich im Fokus der Weltmacht Spanien.
Ralf-Peter Fuchs über den Krieg in Mülheim an der Ruhr und Schloss Broich im Fokus der Weltmacht Spanien.
Daniel Mühlenfeld:
„Machtergreifung“, Machtübernahme, Machtsicherung: Was der 30. Januar für
die Mülheimer und Mülheimerinnen bedeutete
Vortrag von Dr. Thomas Emons Der Mülheimer Karneval im Wandel der Zeit Als Journalist und Historiker begleitet der Referent seit 25 Jahren den Mülheimer Karneval. In seinem Vortrag beleuchtet er, wie sich das närrische Brauchtum in unserer Stadt entwickelt hat und welche soziale Bedeutung ihm für unsere Stadtgesellschaft als einem Fest der Träume und Sehnsüchte zukommt. Sein Vortrag zeigt, dass das närrische Brauchtum in unserer Stadt wesentlich älter ist als die älteste, heute noch existierende Karnevalsgesellschaft, die1937 in Saarn gegründete „Erste Große Mülheimer Karnevalsgesellschaft“. Der Eintritt ist wie immer frei und lohnt sich nicht nur für eingefleischte Karnevalsjecken.
Referentin: Beate Fischer, Vorstandsmitglied Geschichtsverein Mülheim Es war die Zeit der Ritter und Burgen. Die Menschen wohnten noch in kleinen Städten, und wer einem höheren Stand angehörte, lebte auf einer herrschaftlichen Burg. Hier in Mülheim lebte im Mittelalter Ritter Dietrich. Vielleicht kennst Du das Schloss Broich. Genau dort befand sich seine Burg. Wir besuchen die Orte, wo Ritter Dietrich zu Hause war: seine Burg und das Dorf Mülheim, wie es im Mittelalter aussah. Ihr werdet Wichtiges über das Ritterleben erfahren und mit unserem Leben in der Stadt heute vergleichen. Und damit Du Dich schließlich rundherum in unserer Stadt auskennst, hörst
Die Geschichte des Schlosses und der Herrschaft Broich Führung durch Günter Fraßunke Um 14 Uhr lädt Günter Fraßunke die Besucher des Museums zu einer Zeitreise durch die Geschichte von Schloss und Herrschaft Broich von der Wikingerzeit bis zur Stadtwerdung Mülheims 1808, ein. Er wird die Entwicklung vom spätkarolingischen Militärlager über die mittelalterliche Burg bis zur spätbarocken Residenz aufzeigen und die bei den Ausgrabungen im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts geborgenen Funde von Kanonenkugeln, Haushaltsgegenständen, Tonpfeifen und Spielsteine sowie Werkzeuge, Pläne und Modelle erläutern. Der Blick vom Wehrgang der Burg auf die Ausgrabungen innerhalb der Ringmauer und das Stadtpanorama, beschließt die
Museum Schloß Broich - von 14 bis 16 Uhr exklusiv geöffnet während der YONEX German Open 2023. DAS Badmintonturnier Deutschlands! Der Geschichtsverein heißt alle Gäste im Museum willkommen! Die 64. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland werden vom 7. bis zum 12. März 2023 zum 23. Mal in Mülheim an der Ruhr ausgetragen. Die Veranstalter erwarten hochkarätige Sportler aus Deutschland und vor allem aus dem Fernen Osten, darunter Spieler aus den Top 10 der Weltrangliste und Olympische Titelträger. Während der Turnierzeit hat das Museum Schloß Broich von 14 bis 16 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
„Hände weg vom Ruhrgebiet! Die Ruhrbesetzung 1923-1925“ Als vor 100 Jahren französische Kavallerieeinheiten und Panzerverbände, gegen 14 Uhr den Essener Burgplatz besetzten, begann die Ruhrbesetzung. Die Besatzungsmächte wollten jene Kohle-Lieferungen erzwingen, die ihnen nach dem Versailler Vertrag zwar zustanden, von deutscher Seite aber verwehrt wurden. Die Gesamtsumme der Reparationen von 132 Milliarden Goldmark war zu einem erheblichen Teil in Sachleistungen wie Kohle umgewandelt worden. Als Reaktion auf die Ruhrbesetzung rief die Reichsregierung in Berlin für das Revier den „passiven Widerstand“ aus, einen Generalstreik, den vom Bergmann bis zum Oberbürgermeister alle befolgen sollten. Das Geschehen glich einer Kriegsbesetzung, da die Besatzer
Vortrag von Prof. Dr. Manfred Rasch Der Erste Weltkrieg hat das Ruhrgebiet verändert, nicht nur sozial, sondern auch technisch und wirtschaftlich. In Mülheim wurden vor dem Ersten Weltkrieg keine Rüstungsgüter hergestellt, obwohl August Thyssen mal versucht hatte, Panzerplattenherzustellen. Im Laufe des Krieges wurden Kohle und Arbeitskräfte knapp, weshalb man sich bemühte, Energie zu sparen (Elektrifizierung) und Arbeit mechanisierte, aber auch Kriegsgefangene und Frauen zu zum Teil schwerer Arbeit heranzog. Trotz notwendiger Investitionen stiegen die Gewinne einiger Firmen enorm, weshalb der Reichstag eine Prüfungskommission einsetzte, jedoch ohne großen Erfolg!
Vortrag von: Dr. Peter Berens Der Vertrag von Versailles sah umfangreiche Kohlelieferungen aus dem Ruhrgebiet an die Siegermächte des 1. Weltkriegs vor, die ab Anfang 1923 von französischen und belgischen Truppen eingetrieben wurden. Auf die Besetzung des Ruhrgebietes reagierten Industrielle und Reichsregierung mit passivem Widerstand. Eine nationalistische Welle erfasste auch Arbeiterkreise. Andere gingen gegen die drastische Verarmung durch Hyperinflation auf die Barrikaden oder stürmten im Juni in Gelsenkirchen das Polizeipräsidium. Im August 1923 stürzten Streiks die Regierung Cuno. Auf den revolutionären Siedepunkt reagierte die KPD mit dem nationalistischen „Schlageter-Kurs“. Der Ruhrindustrielle Hugo Stinnes befürwortete eine Diktatur der Reichswehr. Als diese
Vortrag von Hans-Werner Nierhaus, Oberhausen im Rahmen des Erinnerungsprojekts „1933 bis 2023: Machtergreifung vor 90 Jahren“ Der Vortrag schildert die Jugendbewegung in Deutschland von ihren Anfängen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die dreißiger Jahre. Die besondere Bedeutung des Sports dabei führte in Mülheim zur Einrichtung des Amtes für Leibesübungen und Jugendpflege. Die Hitlerjugend orientierte sich zunächst an der „Wandervogelbewegung“ und der Bündischen Jugend. Ab 1933 dominierte sie in Mülheim zunehmend den Bereich des Sports und der Jugendpflege. Dies wird an Beispielen erläutert und in den Kontext der Machtübernahme der Mülheimer Stadtführung und Verwaltung durch die Nationalsozialisten gestellt. Mit
Die Geschichte des Schlosses und Herrschaft Broich Offene Führung im Historischen Museum Schloß Broich, Am Schloß Broich 28, 45479 Mülheim an der Ruhr Ulrich Rädeker führt die Besucher und Besucherinnen des Museums zu einer Zeitreise ein durch die Geschichte von Schloss und Herrschaft Broich von der Wikingerzeit bis zur Stadtwerdung Mülheims 1808. Er wird die Entwicklung vom spätkarolingischen Militärlager über die mittelalterliche Burg bis zur spätbarocken Residenz aufzeigen und die bei den Ausgrabungen im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts geborgenen Funde von Kanonenkugeln, Haushaltsgegenständen, Tonpfeifen und Spielsteine sowie Werkzeuge, Pläne und Modelle erläutern. Der Blick vom Wehrgang der Burg auf
Fotospaziergang #Histowalkruhr - Mülheimer Stadtgeschichte To Go #iwMHgeschichte #geschichteMHruhr geschichte_mhruhr Treffpunkt Gebäude Lembkestraße 7, 45470 Mülheim an der Ruhr.Die Max-Planck-Gesellschaft feiert 2023 ihr 75-jähriges Bestehen. Sicher könnenin Mülheim an der Ruhr weit mehr Gründe genannt werden, eines der beiden For-schungsinstitute auf dem Kahlenberg in Mülheim zu besuchen.Übrigens: das einzige Foto, auf dem August Thyssen und Hugo Stinnes gemein-sam zu sehen sind, wurde am 27. Juli 1914 anlässlich der Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Forschung Institut - seit 1948 Max-Planck-Institut - gemacht. Eingeladen sind alle, die Lust und eine Kamera oder ein Handy zum Fotografierenmitbringen, professionelle Kenntnisse sind nicht erforderlich. Nutzer_innen eineseigenen Instagram-Accounts oder