Aus gutem Grund ist die Mülheimer Ärztin Dr. Irmel Weyer mit ihrem Kollegen und Gesinnungsgenossen Albert Schweitzer verglichen worden. Ihr Lambarene heißt Litembo und liegt in Tansania. Dort hat sie in den Jahren 1960 bis 1996 eine Klinik auf- und ausgebaut, die
Als die Stadt Mülheim an der Ruhr am Anfang des 20. Jahrhunderts nach umfangreichen Eingemeindungen Großstadt wurde, wirkte sie vom Stadtbild her noch nicht großstädtisch. Auch die Infrastruktur reichte für die schnell gewachsene Stadt bei weitem nicht aus. Daher wurden damals große
Wer nach Mülheims schwärzester Stunde sucht, wird am 23. Juni 1943 fündig. Kurz nach Mitternacht beginnt die britische Luftwaffe einen Großangriff, nach dem die Stadt kaum noch wiederzuerkennen ist. In einer ersten Angriffswelle wird die Feuerwache bombardiert. Im Bereich Aktienstraße, Sandstraße und
Die Kufferaths waren einst eine Mülheimer Musikerfamilie, deren Mitglieder im Laufe ihres Lebens und Wirkens europaweit ihre Spuren hinterließen. Stammvater der Dynastie war der Papiermacher Peter Kufferath, den es Mitte des 18. Jahrhunderts an die Ruhr verschlagen hatte. Sein Sohn Carl, Uhrmacher
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ließ der Mülheimer Reeder und Geschäftsmann Johann Winschermann das so genannte „Dichterviertel“ planen und machte schließlich den im Herzen dieses Quartiers gelegenen „Goetheplatz“ der Stadt zum Geschenk. Die Platzgestaltung mit Trauerweiden, einem Teich und einer künstlichen Grotte
Der Bergbau im heutigen Mülheim an der Ruhr hatte im Laufe seiner langen Geschichte einige Besonderheiten und Höhepunkte zu bieten. So auch die Zeche Sellerbeck, die eine Zeit lang das größte Bergwerk im Ruhrgebiet war. Viel erinnert heute leider nicht mehr an
An die ursprüngliche Bestimmung des Museumsgebäudes am Viktoriaplatz erinnern heute nur noch der nostalgische blaue Briefkasten, der Schriftzug über den Fenstern der ersten Etage und natürlich der Name: Kunstmuseum in der Alten Post. Mit einer feierlichen Zeremonie am 17. Mai 1897 wurde
Als am 15. Dezember 1853 in Holthausen ein kleines Mädchen geboren wurde, konnte niemand ahnen, dass Helene Reick zu ihrer Zeit einmal die älteste Mülheimerin werden sollte. Das Schicksal hatte für Helene ein Leben weit über das normale biblische Alter hinaus vorgesehen.
Als am 9. Juli 1897 die erste elektrische Straßenbahn auf der rechten Ruhrseite durch Mülheim fuhr, gehörte die Gemeinde Saarn noch – bis zur Eingemeindung 1904 – der Bürgermeisterei Broich an. Links der Ruhr rollte aber auch schon seit 1882 vom Duisburger
Die höhere Jungenschule Mülheims, die ihren Ursprung auf eine 1835 gegründete private höhere Bürgerschule zurückführte, war im Laufe der Zeit immer weitergewachsen. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts hatte sie sich zum „Städtischen Gymnasium mit Realschule“ entwickelt, das ein 9-jähriges altsprachliches Gymnasium,