Der Mülheimer Schlachthof in Speldorf

Als die Stadt Mülheim an der Ruhr am Anfang des 20. Jahrhunderts nach umfangreichen Eingemeindungen Großstadt wurde, wirkte sie vom Stadtbild her noch nicht großstädtisch. Auch die Infrastruktur reichte für die schnell gewachsene Stadt bei weitem nicht aus. Daher wurden damals große

Der Bildhauer Hermann Lickfeld und sein „Bogenschütze“

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ließ der Mülheimer Reeder und Geschäftsmann Johann Winschermann das so genannte „Dichterviertel“ planen und machte schließlich den im Herzen dieses Quartiers gelegenen „Goetheplatz“ der Stadt zum Geschenk. Die Platzgestaltung mit Trauerweiden, einem Teich und einer künstlichen Grotte

Die Stilllegung der Zeche Sellerbeck vor 120 Jahren

Der Bergbau im heutigen Mülheim an der Ruhr hatte im Laufe seiner langen Geschichte einige Besonderheiten und Höhepunkte zu bieten. So auch die Zeche Sellerbeck, die eine Zeit lang das größte Bergwerk im Ruhrgebiet war. Viel erinnert heute leider nicht mehr an

Die Eröffnung der Hauptpost am Viktoriaplatz

An die ursprüngliche Bestimmung des Museumsgebäudes am Viktoriaplatz erinnern heute nur noch der nostalgische blaue Briefkasten, der Schriftzug über den Fenstern der ersten Etage und natürlich der Name: Kunstmuseum in der Alten Post. Mit einer feierlichen Zeremonie am 17. Mai 1897 wurde

Helene Reick, älteste Mülheimerin aus Holthausen

Als am 15. Dezember 1853 in Holthausen ein kleines Mädchen geboren wurde, konnte niemand ahnen, dass Helene Reick zu ihrer Zeit einmal die älteste Mülheimerin werden sollte. Das Schicksal hatte für Helene ein Leben weit über das normale biblische Alter hinaus vorgesehen.

Die letzte Straßenbahnfahrt nach Saarn

Als am 9. Juli 1897 die erste elektrische Straßenbahn auf der rechten Ruhrseite durch Mülheim fuhr, gehörte die Gemeinde Saarn noch – bis zur Eingemeindung 1904 – der Bürgermeisterei Broich an. Links der Ruhr rollte aber auch schon seit 1882 vom Duisburger

Eröffnung des Staatlichen Gymnasiums (heute: Otto-Pankok-Schule)

Die höhere Jungenschule Mülheims, die ihren Ursprung auf eine 1835 gegründete private höhere Bürgerschule zurückführte, war im Laufe der Zeit immer weitergewachsen. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts hatte sie sich zum „Städtischen Gymnasium mit Realschule“ entwickelt, das ein 9-jähriges altsprachliches Gymnasium,

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