Das Licht- und Luftbad auf dem Dönberg

Auch in Mülheim erkannte man Anfang des 20. Jahrhunderts, dass die schwer arbeitende Bevölkerung, aber auch Kinder und Jugendliche, Rückzugs- und Erholungsorte in der Natur brauchen. So gab es bereits 1905 Pläne zur Errichtung eines Luft- und Sonnenbades. Der Naturheilverein (Verein für

Die Ruhrtalbahn

Am 15. März 1876 nahm die so genannte untere Ruhrtalbahn den Personenverkehr auf, nachdem bereits am 6. März die Strecke für den Güterverkehr freigegeben worden war. Die Bergisch-Märkische-Eisenbahn, die bereits 1872 die Stammstrecke der Ruhrtalbahn zwischen Düsseldorf – Kupferdreh – Herdecke und

Zum 75. Todestag von Fritz Thyssen

Er war ein Helfer Hitlers und wurde zu dessen Gegner: Vor 75 Jahren ist Fritz Thyssen gestorben. Der älteste Sohn des Industriellen August Thyssen trat nach einem Ingenieurstudium 1898 in die Leitung des väterlichen Unternehmens ein. Zwei Jahre später heiratete er seine

Erste Gaslaternen in Mülheims Straßen

Der 22. Januar 1856 gehört zu den helleren Tagen der Stadtgeschichte. Denn an diesem Tag geht den Mülheimern ein Licht auf. Dafür sorgen 60 Gaslaternen, die jetzt Mülheims Hauptstraßen und Plätze beleuchten. Ein am Vortag rechtskräftig gewordener Vertrag mit der Berliner Firma

Vom Gesellenverein zur Kolpingsfamilie

„Wer Menschen gewinnen will, muss das Herz zum Pfande einsetzen.“„Das Christentum ist nicht bloß für die Kirche und für die Betkammern, sondern für das ganze Leben.“„Das Jammern über das Weltenland ist unfruchtbar. Jeder Christ tue seine Pflicht, indem er in seinem Umfeld

Die Ruhrtalbrücke

Die in den Nachkriegsjahren um 800 Prozent zunehmende Autodichte in Mülheim verursachte ein Verkehrsaufkommen am Rande eines Verkehrsinfarkts. Hiervon besonders betroffen war der Weg von Düsseldorf nach Essen, der mit der B 1 quer durch Mülheimer Stadtgebiet führte. Da optimale Verkehrsanbindungen auch

Die Zinkhütte in Eppinghofen

Im Jahre 1845 erhielt die belgische Hüttengesellschaft „Vieille Montagne“ die Konzession, am Rande von Eppinghofen und Mellinghofen eine Zinkhütte mit dem Namen „Gewerkschaft Eppinghofen“ zu errichten. Der Standort schien für ein solches Unternehmen gut gewählt. Über die Ruhr konnten die zur Zinkherstellung

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