Neujahr steht für Anfang. Am Neujahrstag 1867 beginnt an der Mülheimer Ruhrstraße eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte. Denn dort gehen Wilhelm und Louise Schmitz-Scholl mit ihrem Kolonialwarenhandel an den Start. Geld verdienen sie vor allem mit dem Verkauf von Kaffee, Tee und Kakao. Die
Der 4. April 1926 ist ein Ostersonntag. An diesem Tag stirbt der Mülheimer Ehrenbürger August Thyssen um 9.15 Uhr auf Schloss Landsberg, das er 1903 als Wohnsitz erworben hat. Der Industrielle, der 55 Jahre zuvor auf einem vormaligen Bauernhof in Styrum sein
Gustav Hanau war um 1900 der prominenteste jüdische Mülheimer in einer Zeit, in der die Jüdische Gemeinde Mülheims mehr als 700 Mitglieder zählte und deren Synagoge am Notweg, der heutigen Friedrich-Ebert-Straße stand, war Hanau ab 1855 für mehr als 35 Jahre Mitglied
Im Jahre 1845 erhielt die belgische Hüttengesellschaft „Vieille Montagne“ die Konzession, am Rande von Eppinghofen und Mellinghofen eine Zinkhütte mit dem Namen „Gewerkschaft Eppinghofen“ zu errichten. Der Standort schien für ein solches Unternehmen gut gewählt. Über die Ruhr konnten die zur Zinkherstellung
Nachdem der Kaufhof 1953 mit seinem Neubau an der Friedrich-Ebert-Straße den Konsumenten ganz neue Dimensionen eröffnet hatte, wollte auch der Konkurrent Hertie seinen Anteil am boomenden Geschäft der Wirtschaftswunderjahre. Nach geheimen Verhandlungen Anfang des Jahres 1955 über ein geeignetes Grundstück in der
Bereits 1955 war für das nach dem Krieg brachliegende Grundstück zwischen Leineweberstraße und Delle vom Rat der Stadt ein Durchführungsplan verabschiedet worden, der eine konventionelle Bebauung mit einem Gebäudeviereck vorsah. Eine Passage sollte mittendurch führen und den Blick auf die damals noch
Frank Winfield Woolworth, Besitzer eines Ladens für Haushaltswaren im US-Bundesstaat Pennsylvania, hatte im Jahr 1879 eine Idee, die den Einzelhandel von Grund auf verändern sollte. Damals holten die Händler erst auf Wunsch des jeweiligen Kunden die Ware aus dem Regalschrank und teilten
Als 1966 mit der Zeche Rosenblumendelle das letzte Mülheimer Bergwerk schloss, endeten mehrere Jahrhunderte Bergbaugeschichte in der Stadt. Im Laufe der Historie bot der Mülheimer Bergbau mehrfach Höhepunkte in der Geschichte des Ruhrbergbaus. So auch 1954, als man die größte Brikettfabrik Westeuropas
Es begann mit einem bescheidenen, umgebauten Schuppen („Backes“) in Styrum, der August Thyssen in den ersten Jahren nach seiner Firmengründung 1871 als Verwaltungsgebäude diente. Erworben hatte Thyssen das Gebäude samt Grundstück von Gustav Becker. Es war Teil des Heckhoff-Hofes, an dessen Rand
WDL. Diese drei Buchstaben stehen seit fast 70 Jahren für Westdeutsche Luftwerbung. Der damals 30-Jährige Theo Wüllenkemper gründete die WDL 1955 mit seiner fünf Jahre jüngeren Lebensgefährtin Inge Bachmann. Es war die Zeit des westdeutschen Wirtschaftswunders. Und die WDL war mit der
Die Entwicklung des Brauwesens in Deutschland im 19. Jahrhundert ist geprägt durch den Wechsel vom obergärigen zum untergärigen Bier. Obwohl auch das untergärige Brauverfahren seit langem bekannt war, blieb bis dahin das obergärige Bier die vorherrschende Biersorte. Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts