Neujahr steht für Anfang. Am Neujahrstag 1867 beginnt an der Mülheimer Ruhrstraße eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte. Denn dort gehen Wilhelm und Louise Schmitz-Scholl mit ihrem Kolonialwarenhandel an den Start. Geld verdienen sie vor allem mit dem Verkauf von Kaffee, Tee und Kakao. Die
Im Jahre 1845 erhielt die belgische Hüttengesellschaft „Vieille Montagne“ die Konzession, am Rande von Eppinghofen und Mellinghofen eine Zinkhütte mit dem Namen „Gewerkschaft Eppinghofen“ zu errichten. Der Standort schien für ein solches Unternehmen gut gewählt. Über die Ruhr konnten die zur Zinkherstellung
Nachdem der Kaufhof 1953 mit seinem Neubau an der Friedrich-Ebert-Straße den Konsumenten ganz neue Dimensionen eröffnet hatte, wollte auch der Konkurrent Hertie seinen Anteil am boomenden Geschäft der Wirtschaftswunderjahre. Nach geheimen Verhandlungen Anfang des Jahres 1955 über ein geeignetes Grundstück in der
Bereits 1955 war für das nach dem Krieg brachliegende Grundstück zwischen Leineweberstraße und Delle vom Rat der Stadt ein Durchführungsplan verabschiedet worden, der eine konventionelle Bebauung mit einem Gebäudeviereck vorsah. Eine Passage sollte mittendurch führen und den Blick auf die damals noch
Frank Winfield Woolworth, Besitzer eines Ladens für Haushaltswaren im US-Bundesstaat Pennsylvania, hatte im Jahr 1879 eine Idee, die den Einzelhandel von Grund auf verändern sollte. Damals holten die Händler erst auf Wunsch des jeweiligen Kunden die Ware aus dem Regalschrank und teilten
Als 1966 mit der Zeche Rosenblumendelle das letzte Mülheimer Bergwerk schloss, endeten mehrere Jahrhunderte Bergbaugeschichte in der Stadt. Im Laufe der Historie bot der Mülheimer Bergbau mehrfach Höhepunkte in der Geschichte des Ruhrbergbaus. So auch 1954, als man die größte Brikettfabrik Westeuropas
Es begann mit einem bescheidenen, umgebauten Schuppen („Backes“) in Styrum, der August Thyssen in den ersten Jahren nach seiner Firmengründung 1871 als Verwaltungsgebäude diente. Erworben hatte Thyssen das Gebäude samt Grundstück von Gustav Becker. Es war Teil des Heckhoff-Hofes, an dessen Rand
WDL. Diese drei Buchstaben stehen seit fast 70 Jahren für Westdeutsche Luftwerbung. Der damals 30-Jährige Theo Wüllenkemper gründete die WDL 1955 mit seiner fünf Jahre jüngeren Lebensgefährtin Inge Bachmann. Es war die Zeit des westdeutschen Wirtschaftswunders. Und die WDL war mit der
Die Entwicklung des Brauwesens in Deutschland im 19. Jahrhundert ist geprägt durch den Wechsel vom obergärigen zum untergärigen Bier. Obwohl auch das untergärige Brauverfahren seit langem bekannt war, blieb bis dahin das obergärige Bier die vorherrschende Biersorte. Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts
Die Kaufhof AG – bis zur Umbenennung 1936 die Leonhard Tietz AG – ist eines der ältesten deutschen Warenhaus-Unternehmen. Keimzelle der Firma war ein kleines Geschäft für Garne, Knöpfe, Stoffe und Wollwaren in Stralsund, das der Kaufmann Leonhard Tietz 1879 dort eröffnet
Der junge Wilhelm Schmitz – Schulzeit, Lehre, Verlust des Vaters Hermann Wilhelm Schmitz kam am 11. November 1831 als Sohn des Tuchhändlers Wilhelmus Schmitz und seiner Frau Gertrud, geb. aus den Hesseln, in Mülheim an der Ruhr zur Welt. Wilhelm verlebte