Der 4. April 1926 ist ein Ostersonntag. An diesem Tag stirbt der Mülheimer Ehrenbürger August Thyssen um 9.15 Uhr auf Schloss Landsberg, das er 1903 als Wohnsitz erworben hat. Der Industrielle, der 55 Jahre zuvor auf einem vormaligen Bauernhof in Styrum sein
Die viereinhalb Jahre des Bürgermeisters Oechelhäuser. „Einigkeit lässt auch kleine Dinge wachsen (Concordia res parvae crescunt). Das ist die große Lehre der letzten Jahre, das bleibe Mülheims Wahlspruch für alle Zukunft.“ Das bekannte Wilhelm Oechelhäuser, der 1852 aus dem Siegerland nach Mülheim
Ein Jahrhundert ist nun vergangen, seit im Jahr 1908 in der Denkschrift zur Jahrhundertfeier der Stadt Mülheim an der Ruhr der „europäische Weltruf“ unserer Stadt gerühmt wurde. Ein Weltruf, den die Stadt Mülheim an der Ruhr durch eine Industrie erlangte, die fast
Wenn die Mülheimer heute von einer „Flotte“ reden, meinen sie in der Regel die „Weiße Flotte“, deren Schiffe Ausflügler vom Wasserbahnhof nach Kettwig und wieder zurückbringen. Der Reeder und Industriepionier Mathias Stinnes, der am 4. März 1790 als Sohn des Ruhrschiffers Hermann
Beim Namen Thyssen denkt man an Stahl, Kohle und große Industriewerke. Und man staunt, wenn man das erste Verwaltungsgebäude und Materiallager sieht, das August Thyssen in Styrum errichten ließ. Dabei handelte es sich um einen umgebauten Schuppen des ehemaligen Heckhoff-Hofes. Angesichts der