„Ich habe gelernt, dass Straßen und Plätze aus dem modernen Städtebau verschwunden sind und mit ein paar Beispielen habe ich versucht zu zeigen, wie man es machen könnte – wie man eine Stadt wieder flicken könnte. Nie gegen die Stadt arbeiten! Die
Nachdem die Stadtverordneten in der Ratssitzung vom 10. April 1912 zunächst in öffentlicher Aussprache über diverse Bauangelegenheiten beraten hatten, eröffnete Oberbürgermeister Paul Lembke die sich daran anschließende „geheime“ Sitzung mit einem Antrag außerhalb der vorgesehenen Tagesordnung. Er wies darauf hin, dass der
Der Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Horst A. Wessel, Herausgeber der Buchreihe „Pioniere der Mülheimer Wirtschaft“, sprach 100 Jahre nach dem Tod von Hugo Stinnes vor 130 Geschichtsinteressierten im Haus der Stadtgeschichte an der Von-Graefe-Straße. Der Geschichtsverein dokumentiert zentrale Aussagen seines Vortrages. „Hugo Stinnes
Was macht eine Stadt zur Großstadt? Darüber lässt sich trefflich streiten, auch mit Blick auf Mülheim, das manche angesichts seiner Überschaubarkeit auch als „kleine Großstadt“ bezeichnen. „Mülheim ist ein Dorf, in dem jeder jeden kennt“, sagen andere. Das ist die gefühlte Wirklichkeit.
Im April des Jahres 1797 erschütterte ein Verbrechen das damals noch beschauliche Mülheim. „Eine Räuberbande 50 bis 60 Mann stark, setzte verflossene Nacht unseren ganzen Ort in Unruhe.“ Mit diesen Worten begann die „Mülheimer Zeitung der Neuesten Begebenheiten“ vom 21. April 1797
„Wäre ich ein Arbeiterkind gewesen, wäre ich jetzt ein Gewerkschaftsführer“, hat er einmal gesagt. Doch Hugo Stinnes wurde am 12. Februar 1870 eben nicht als Arbeiterkind, sondern als zweiter Sohn des Mülheimer Unternehmers Hermann Hugo Stinnes und seiner Frau Adeline Coupienne in
Erster April 1934: Auf den Tag genau 119 Jahre nach Otto von Bismarck wird in Mailand Roberto Ciulli geboren. Der Name ist Musik, vor allem für Theaterfreunde. 1980 kommt er von Düsseldorf nach Mülheim, um hier das Theater an der Ruhr zu
Geboren am 8. April 1847 in Mettmann, war Kirdorf zu seinen Lebzeiten (1847-1938) einer der prominentesten Vertreter der deutschen Wirtschaft, die ihren Wohnsitz in Mülheim an der Ruhr hatten. Aufgewachsen in einer Weberfamilie in Mettmann, erlernte Kirdorf nach dem Abschluss der Realschule
Im Wappen eine Adelskrone Jean-Baptiste Coupienne wurde 1768 als zweitältester Sohn des Nicola Jean und Ernestine Coupienne (geb.Coligny) in Dinant (Fürstentum Lüttich) geboren. Gemeinsam mit seinen zwei Brüdern und zwei Schwestern wuchs er in wohlhabenden Verhältnissen auf. Die Familie Coupienne, die ursprünglich
„Man geht in Mülheim nicht zur Handelsschule, man geht zu Schwenzer!“ Mit diesem Satz machte der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Privatschulen, Dr. Paul Scheid, bei einer Feierstunde in der Stadthalle zu Ehren von Max Schwenzer auf die Bedeutung aufmerksam, die dieser Privatschule
Mit dem reißerischen Titel „8 Jahre Kampf in Zentralasien“ kündigte die Mülheimer Zeitung für den 19. Februar 1936 einen Lichtbildvortrag in der Stadthalle an. Redner des Abends war der aus Schweden stammende Forscher Sven Hedin, der zu jener Zeit eine europäische Berühmtheit