Woher kommt der Pumann? Und warum gibt´s ihn nur in Mülheim? Wer das wissen will, muss hier lesen
Als ich vor einigen Jahren in der Heimaterde fragte, wer diesen Jungen auf dem Schwan wohl „gemacht“ hat, sagte man mir, „Das war ein Deutz oder Deus, aber über den weiß man nicht viel.“ Das machte mich neugierig und ich fand bei
Er war einer der beliebtesten deutschen Showmaster der deutschen Fernsehgeschichte. Mit Sendungen wie „Das aktuelle Sportstudio“, „Drei mal Neun“ und schließlich „Der große Preis“ erreichte Wim Thoelke seit den frühen 1960er Jahren bis zu seinem Tod am 26. November 1995 ein Millionenpublikum.
Am Abend des 1. Mai 1925 war die Mülheimer Schachwelt in heller Aufregung und freudiger Erwartung, sollte doch am nächsten Tag der ehemalige Weltmeister Emanuel Lasker gegen eine Auswahl von lokalen Spielern eine Partie Simultanschach bestreiten. „Weltschachmeister Dr. Lasker in Mülheim“ titelte
Was Ludwig van Beethoven für Bonn, könnte August Bungert für Mülheim sein. Doch wer war Bungert? Name und Werk des Komponisten, dessen Elternhaus am Löhberg stand, dürften wohl nur Musikkennern etwas sagen. Dabei gehörte der am 14. März 1845 in Mülheim geborene
Es gab Zeiten, in denen Schwarzafrikaner im Straßenbild Mülheims keine Rolle spielten. Eine Ausnahme war Ayok (genannt Max) Bissong, der hier in der Zeit von 1927 bis 1950 lebte. 1913 kam Max im Gefolge einer Expedition nach Deutschland. Man hatte Elefanten für
In seiner mit Kupfer eingedeckten Kuppel und seinem gefälligen Türmchen, auf dem der goldene Wetterhahn thront, hängt sie: Die Glocke der Walkmühlenkapelle. Hermann Hausmann (1899–1978), ein ehemaliger Bergmann der Zeche Rosenblumendelle und Küster der Kapelle, war Mülheims letzter Glöckner. Über 35 Jahre
Zugegeben – es war nicht gerade Liebe auf den ersten Blick, als Benjamin List, Mülheims zweiter Nobelpreisträger, im Jahre 2003 auf dem Kahlenberg einzog. Der Chemiker und seine junge Familie hatten gerade ihre Siebensachen im sonnigen Kalifornien zusammengepackt und waren zurück nach
Johannes Paul II. war ein reiselustiger Papst. Er selbst sprach von der „Geografie der Liebe.“ Am 3. Mai 1987 besucht der Pontifex Mülheim, wenn auch nur kurz und auf der Durchreise. Das Protokoll seines zweiten Deutschland-Besuches sieht an diesem Tag einen fünfminütigen
Dass es in Mülheim eine Luisenschule und eine Prinzess-Luise-Straße, das Luisental und eine an der Friedrichstraße 38 ansässige Freimaurerloge zur verklärten Luise gibt, kommt nicht von ungefähr. Denn als die am 10. März 1776 geborene preußische Königin Luise noch eine kleine Prinzessin
Wenn die Mülheimer heute von einer „Flotte“ reden, meinen sie in der Regel die „Weiße Flotte“, deren Schiffe Ausflügler vom Wasserbahnhof nach Kettwig und wieder zurückbringen. Der Reeder und Industriepionier Mathias Stinnes, der am 4. März 1790 als Sohn des Ruhrschiffers Hermann