Warum haben amerikanische Soldaten Handgranaten in die Ruhr geworfen? Wie war der Schulaltag während des Krieges? Im Gespräch mit Thomas Emons erinnert sich der 1936 geborene Garten- und Landschaftsarchitekt Henning Schulzke an seine Mülheimer Kindheit und Jugend. Er berichtet, wie sein Vater
Kulturdezernent der Stadt Mülheim, Meßdiener, Museumsführer, Mitgründer der Bürgerbewegung, Kirchenvorstand, Lokalpolitiker, Vorsitz des Vereins: Freunde und Förderer Kloster Saarn. Im Gespräch mit dem Geschichtsvereins-Redakteur Thomas Emons erzählt der in Mülheim Saarn geborene und lebende Hans-Theo Horn auch, wie es zu dem Spitznamen:
Vor 70 Jahren starb Josef Poell. Nur alten Mülheimern wird er vielleicht noch etwas sagen. Die anderen haben seinen Namen vergessen. Zu Unrecht, denn Poell war der erste Mülheimer Oberstadtdirektor. Auch heute ist die Führung einer Stadtverwaltung kein Zuckerschlecken. Zu Einzelheiten lesen
Am 1. Juli 1956 wurden in der Bundesrepublik Deutschland die neuen Kraftfahrzeugkennzeichen eingeführt. Diese ersetzten die alten Kennzeichen der Besatzungszeit durch ein neues, vereinheitlichtes System. Auch in Mülheim war an diesem Tag Hochbetrieb beim Straßenverkehrsamt. Die WAZ titelte groß: Weinrotes Mercedes Kabriolett
„Warum braucht man Städtepartnerschaften, um gemeinsam mit anderen ins europäische Ausland zu reisen?“ Solche oder ähnliche Fragen hört der Vorsitzende des 1995 gegründeten Fördervereins Mülheimer Städtepartnerschaften, Dr. Gerhard Ribbrock, öfter. Diese vor allem von jungen Menschen gestellte Frage beantwortet Ribbrock immer wieder
Frei nach Turnvater Jahn gründen 36 sportliche Mülheimer am 11. August 1856 in einer Gastwirtschaft an der heutigen Friedrich-Ebert-Straße den Mülheimer Turnverein. Den Tag der Vereinsgründung haben die Turner bewusst gewählt. Es ist der Geburtstag des 1852 verstorbenen Turnvaters, der das Turnen
Das 1960 gebaute Ruhr-Reeder-Haus an der Reichspräsidentenstraße ist heute ein markanter Punkt im Mülheimer Stadtgebiet. Nicht jeder weiß jedoch, dass sich am höchstem Punkt Mülheims lange vor der Bebauung eine große Freifläche befand, die einige Jahre lang von einem höchst umstrittenen Denkmal
Rosenblumendelle – Wiesche – Humboldt; diese Begriffe kennen viele heute nur noch als Straßennamen. Sie stehen für die Steinkohlenzechen, die im 18. und 19. Jahrhundert entstanden sind. Welche Technik kam zum Einsatz, wer waren die Pionierunternehmer, die hier ihre Unternehmen gründeten –
Namen sind wie die Sprache, aus der sie kommen, im Laufe der Geschichte oft einem Wandel unterworfen, der sowohl die Aussprache als auch die Schreibweise betreffen kann. In besonderem Maße trifft dies auch für Mülheim zu. Der Ort leitet zweifellos seinen Namen
Für die Mülheimer Zeitung steht schon vor dem großen Ereignis fest: „Der Tag ist ein wichtiger Merkstein in der Geschichte unseres Gemeinwesens, dürfen wir uns doch von der neuen Einrichtung eine weitere Förderung des Verkehrs, des Erwerbslebens, des Handels und Wandels in
Die viereinhalb Jahre des Bürgermeisters Oechelhäuser. „Einigkeit lässt auch kleine Dinge wachsen (Concordia res parvae crescunt). Das ist die große Lehre der letzten Jahre, das bleibe Mülheims Wahlspruch für alle Zukunft.“ Das bekannte Wilhelm Oechelhäuser, der 1852 aus dem Siegerland nach Mülheim