Woher kommt der Pumann? Und warum gibt´s ihn nur in Mülheim? Wer das wissen will, muss hier lesen
Aus alter Zeit kennen wir Grabhügel und Steingräber als Begräbnisform, die dann durch die Urnenbestattung abgelöst wurde. Urnengräber aus früher Zeit wurden auch in Mülheim gefunden. Mit der Christianisierung verschwand diese Art der Beisetzung bei uns. In Anlehnung an den christlichen Glauben
Am Abend des 1. Mai 1925 war die Mülheimer Schachwelt in heller Aufregung und freudiger Erwartung, sollte doch am nächsten Tag der ehemalige Weltmeister Emanuel Lasker gegen eine Auswahl von lokalen Spielern eine Partie Simultanschach bestreiten. „Weltschachmeister Dr. Lasker in Mülheim“ titelte
Er ist einer der ältesten Vereine der Stadt, der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM). Diesen Namen trägt er allerdings erst seit 1985. Hervorgegangen ist der CVJM aus dem 1848 gegründeten Evangelischen Jünglingsverein, der sich ab 1907 Christlicher Verein Junger Männer nannte. Mitglied
Am 11. April 1992 eröffnete Ministerpräsident Rau bei schönem Wetter die Mülheimer Landesgartenschau. Er begann seine launige Rede mit „Liebe Kinder – liebe Erwachsene“ und wollte gar nicht verraten, was die MüGa gekostet hatte, eine Anspielung auf den großen Beitrag des Landes.
Nach der Machtübernahme Adolf Hitlers am 30. Januar 1933 wurde Ende Februar der Reichstag aufgelöst und am 5. März 1933 neu gewählt. Wohl auch vor dem Hintergrund des Reichstagsbrands erhielten die Nationalsozialisten politischen Rückenwind und fuhren zusammen mit der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP)
Machtergreifung. Mit diesem Wort wird oft der Beginn der NS-Herrschaft beschrieben. Diese Wortwahl vernebelt allerdings die Tatsache, dass Hitler und seine Verbündeten die Macht nicht ergriffen, sondern durch Wahlen errungen haben. In Mülheim begann das Dritte Reich mit den letzten freien Kommunalwahlen
Mitte der 1950er-Jahre erkannte man, dass die kleine Trauerhalle auf dem alten Teil des Mülheimer-Hauptfriedhofs in einer modernen, aufstrebenden Großstadt wie Mülheim nicht mehr zeitgemäß sei. Für die Aufbahrung der Toten fehlten würdige Räume. Auf dem höchsten Punkt des Friedhofs, östlich der
In Zeiten der Finanzkrise kann man sich kaum noch vorstellen, dass eine Sparkasse und ein Bauunternehmen Millionen in die Hand nehmen, um nicht nur eine neue Hauptgeschäftsstelle zu errichten, sondern einen ganzen Platz in bester Innenstadtlage mit Wohn- und Geschäftshäusern zu bebauen.
Was macht man mit einer Industriefläche, die nicht mehr gebraucht wird? In Mülheim ist das keine neue Frage. Ende der 1960er Jahre dachte man in der Ruhrstadt darüber nach, was aus dem Gelände der Zeche Humboldt werden sollte. Nach einer Markterforschung kam
1951, das Wirtschaftswunder machte auch vor Holthausen nicht halt. An der Schlagader des Fernverkehrs, an dem verkehrsmäßig äußerst günstig gelegenen Straßendreieck Obere Saarland-, Billroth- und Röntgenstraße, entstand die „Großtankstelle Kahlenberg“ (heute ARAL). Anfang 1951 begannen die Bauarbeiten. Mit einer Frontlänge von 50