/

Mülheims erste Bundestagswahl

Am 14. August 1949 sind 102.000 Menschen in Mülheim aufgerufen, den ersten Deutschen Bundestag zu wählen. Die westdeutsche Bundesrepublik, die im Mai ihr Grundgesetz bekommen hat, versteht sich als politisches Provisorium bis zur Wiedererlangung der Deutschen Einheit. 16 Jahre nach der letzten

/

Ein Vierteljahrhundert im Dienst der Gastlichkeit

Das 25-jährige Jubiläum des Mülheimer Wirte-Vereins im Jahr 1905 Das 25-jährige Jubiläum des Mülheimer Wirte-Vereins im Jahr 1905 war weit mehr als ein Vereinsfest. Die Berichterstattung in den Vaterstädtischen Blättern vermittelt einen anschaulichen Eindruck vom Vereinsleben und von der Bedeutung der Gastwirtschaften

/

Das Ende der Zeche Rosenblumendelle 1966

Vor genau 60 Jahren wurde am 29.07.1966 die Zeche Rosenblumendelle als letztes Mülheimer Bergwerk stillgelegt. Damit endete eine mehrere Jahrhunderte alte Bergbautradition im heutigen Stadtgebiet und Mülheim war die erste Stadt im Ruhrgebiet, die keinen aktiven Steinkohlenbergbau mehr hatte. Grund genug für

Zeitreise in die Broich-Speldorfer Gartenstadt

Mit seinem jüngsten Vortrag zur Mülheimer Stadtgeschichte hat Marco Molik seine Zuhörerinnen und Zuhörer im Haus der Stadtgeschichte auf eine spannende Zeitreise in die Broich-Speldorfer Gartenstadt mitgenommen. Mit der Villenkolonie im Uhlenhorst, in dem sich nicht nur ein Jagdrevier, sondern auch ein

/

Amerikanische Soldaten an der Ruhr

Warum haben amerikanische Soldaten Handgranaten in die Ruhr geworfen? Wie war der Schulaltag während des Krieges? Im Gespräch mit Thomas Emons erinnert sich der 1936 geborene Garten- und Landschaftsarchitekt Henning Schulzke  an seine Mülheimer Kindheit und Jugend. Er berichtet, wie sein Vater

De-Ssaansche-Isserbaahn

  Der Mülheimer Heimatdichter Heinrich Mühlsiepen (1836 – 1901) hat in diesem Gedicht den Bau der Eisenbahnstrecke in den Jahren 1873 – 74 beschrieben. Diese Linie verband Mülheim mit Kettwig. Das Gedicht wird von F. Wilhelm  von Gehlen in Mölmsch Platt vorgetragen

Mölmsch Platt als niederfränkische Mundart

Unter Platt verstehen viele Menschen eine Vereinfachung oder gar Verschlechterung des Hochdeutschen, so als seien die Sprecher nicht in der Lage, allgemeinverständlich zu reden. Es ist noch gar nicht so lange her, da galt Platt in Mülheim als ungebildet und wurde Kindern

De-Ssaansche-Pferdebahn

Dieses Gedicht von Heinrich Mühlsiepen nimmt Bezug auf den Wunsch vieler Saarner und Selbecker nach einer Fahrverbindung zwischen beiden Orten. Eine solche fehlte, obwohl viele Menschen im anderen Ort beschäftigt waren, z.B. auch auf der Bleizeche in Selbeck.  

Walter Neuhoff erzählt Zeitgeschichte

Der am 17. April 1936 geborene Walter Neuhoff arbeitete bis zu seiner Pensionierung als kaufmännischer Angestellter bei Thyssen. Er lebt  in dem Haus an der Tersteegenstraße, in der Altstadt von Mülheim, das sein Großvater, der Handwerksmeister Wilhelm Neuhoff 1913 dort errichten ließ.

1 2 3 12