Wer heute durch Saarn geht, ahnt oft nicht, wie weit die Geschichte einzelner Höfe zurückreicht. Einer von ihnen ist der Wambecks Hof. Seine Wurzeln reichen bis ins Mittelalter zurück und erzählen von Menschen, Besitzverhältnissen und einer Landschaft im Wandel. Der Name „Wambeck“
Am 10. März 1912 wurden die städtischen Sammlungen, die seit einem Jahr in der ehemaligen Vorsterschen Villa in Broich gezeigt worden waren, offiziell zum „Städtischen Museum“ erklärt und als solches der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bereits im Jahre 1909 hatte die Stadt Mülheim
Die Kaufhof AG – bis zur Umbenennung 1936 die Leonhard Tietz AG – ist eines der ältesten deutschen Warenhaus-Unternehmen. Keimzelle der Firma war ein kleines Geschäft für Garne, Knöpfe, Stoffe und Wollwaren in Stralsund, das der Kaufmann Leonhard Tietz 1879 dort eröffnet
In der seit den 1980er Jahren unter Denkmalschutz stehenden Mülheimer Mausegattsiedlung, die vor 125 Jahren vom Mülheimer Bergwerksverein als „Colonie Wiesche“ errichtet wurde, leben heute nur noch wenige ehemalige Bergleute. Vor fast 50 Jahren wurde die Siedlung weitgehend privatisiert. Die meisten der
Die Anfänge des Solbads Wurden durch den Ausbau historischer Badeorte in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts vor allem der Adel und ein gutsituiertes Bürgertum bedient, so legte gegen Ende des Jahrhunderts die Gesetzgebung zur Sozialversicherung im Deutschen Kaiserreich den Grundstein für
Von 1923 bis 1927 auf der Schleuseninsel errichtet, trat die Ruhrbastei an die Stelle einer Werft und eines Schlachthofes. Hier legten seit dem 8. Juli 1927 die Schiffe der Weißen Flotte in Richtung Kettwig ab. Der Volksmund machte aus der Ruhrbastei schon
Wohnen und Arbeiten – Ruhrbergbau und Arbeiter- siedlungen Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden überall im Ruhrgebiet Werks- und Arbeitersiedlungen zur Unterbringung der massenhaft benötigten Arbeitskräfte und ihrer Familien errichtet. Diese auch als „Kolonien“ bezeichneten Siedlungen entstanden in einem engen Zusammenhang zwischen
Seit wann gibt es das Mülheimer Stadtwappen? Welche Symbole enthält es und warum dauerte es 30 Jahre bis zur Veröffentlichung.
Ein Bahnknoten entsteht Speldorf war neben Styrum und Heißen einer der großen Bahnknoten in Mülheim, von dem gleich mehrere Strecken abzweigten. Von hier konnte man über Wedau rechtsrheinisch nach Troisdorf reisen, über Duisburg-Hochfeld die linke Rheinseite erreichen und über Heißen nach Essen
Was haben der ehemalige Kulturdezernent Hans-Theo Horn und der Komiker Helge Schneider gemeinsam? Ganz einfach: Beide haben die Realschule Stadtmitte besucht, die am 21. Januar 1929 eingeweiht wurde. In einer Festschrift wurde sie damals als „schönste Mittelschule Westdeutschlands“ gefeiert. Der Stadtoberbaumeister Artur
Die Villa als Bautyp Das erste Stockwerk niedrig, eigentlich kaum existent – zwar mit einem schönen Park, aber auch direkt neben der eigenen Fabrik gelegen, so dass man ob der unangenehmen Gerüche bei Nordwind niemanden einladen kann – ein zweites Treppenhaus, durch