Auf der linken Ruhrseite gibt es in der Broicher Kirche die älteste im Original erhaltene Kirchenorgel in Mülheim an der Ruhr – die „Historische Sauer-Orgel“. Sie repräsentiert den Klang der französisch-romantischen Disposition (Anzahl und Art der Register), wie sie im deutschen Orgelbau
Der lange Weg zum Hauptbahnhof Der heutige Mülheimer Hauptbahnhof ist und war eine der kleinsten Bahnstationen im Stadtgebiet. Von den einst sieben Bahnhöfen sind neben ihm heute noch die Bahnhöfe Styrum und Mülheim-West in Betrieb. Der Bahnhof in Broich wurde 1966 abgerissen.
Ein besonderes Angebot gibt es für die Mitglieder des Mülheimer Geschichtsvereins: mehrmals pro Jahr findet ein sogenannter HistoWalk statt. Bei diesen auch InstaWalks genannten Events wird jeweils mindestens ein besonderer Ort erkundet. Während Ortskundige interessantes Wissen und Hintergründe zum Besten geben, besteht
Vor 100 Jahren gab es in Mülheim an der Ruhr nach den Eingemeindungen von 1904 eine rege Bautätigkeit. Dem Wachstum der Industriestädte in der Kaiserzeit entsprach einzunehmendes Verlangen der Menschen nach Freiräumen, nach Erholungsgebieten in der Nähe der Städte, Ausflugsorten im Walde
Die rasante Entwicklung der Stadt und die ständig steigenden Bevölkerungszahlen führten zu hygienischen Verhältnissen, die bereits um 1883 in erste Planungsüberlegungen zum Bau einer öffentlichen „Landbadeanstalt“ für die Stadt Mülheim mündeten. Der Bedarf an öffentlichen Badeanstalten wurde seit etwa 1867 nur recht
Im Oktober 1960 begannen Ecke Obere Saarlandstraße/Reichspräsidentenstraße – auf geschichtsträchtigem Boden – 130 Meter über dem Meeresspiegel die Bauarbeiten zu Mülheims damals höchstem Haus.
Über Geschmack lässt sich streiten, über Kunst allemal. Das erleben die Mülheimer im Frühsommer 1977, als der Hajek-Brunnen auf dem Viktoriaplatz, heute Synagogenplatz, Gestalt annimmt. Am 3. Juli 1977 ist es so weit. Das von dem Stuttgarter Maler und Bildhauer Otto Herbert
Das 1960 gebaute Ruhr-Reeder-Haus an der Reichspräsidentenstraße ist heute ein markanter Punkt im Mülheimer Stadtgebiet. Nicht jeder weiß jedoch, dass sich am höchstem Punkt Mülheims lange vor der Bebauung eine große Freifläche befand, die einige Jahre lang von einem höchst umstrittenen Denkmal
In Kirchen wird die frohe Botschaft vom ewigen Leben verkündet. Doch Kirchen selbst sind nicht unbedingt für die Ewigkeit gebaut. Dass man Kirchen aus Kostengründen aufgibt, ist nicht neu. Am 27. Juni 1971 müssen sich die Christen der evangelischen Altstadtgemeinde von ihrer
Bereits 1067 ist das Königsgut Styrum in einer Schenkungsurkunde von König Heinrich IV. belegt. Seit 1442 hatte es den Status eines reichsunmittelbaren Lehens und war bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts im Besitz der Grafen von Altena-Isenberg-Limburg zu Styrum. Seine heutige Grundform
Aus alter Zeit kennen wir Grabhügel und Steingräber als Begräbnisform, die dann durch die Urnenbestattung abgelöst wurde. Urnengräber aus früher Zeit wurden auch in Mülheim gefunden. Mit der Christianisierung verschwand diese Art der Beisetzung bei uns. In Anlehnung an den christlichen Glauben